Die jetzige Unterbringung der Agentur für Arbeit ins Prismahaus
(Bürogebäude der Deutschen Bank) in Asterlagen ist ein Schlag ins Gesicht für die
Rheinhauser. Hat es doch im letzten Jahr immer geheißen, dass das Gebäude nicht geeignet sei für die
Unterbringung der Agentur für Arbeit und der ARGE. Nachdem, trotz
großer Proteste der SPD Fraktion, die ARGE im Rheinhauser Rathaus untergebracht wurde
und die Agentur für Arbeit keine anderen Büromöglichkeiten gefunden hat, genügten die
Büroräume des Prismahauses auf einmal doch. Hat man da hinsichtlich der Ansprüche an Büroräume
für die ARGE nicht zu hoch gepokert? Denn selbst die Räume im neuen
Marktforum am Rheinhauser Markt, die anfangs vorgesehen waren, sind
zwischenzeitlich ja auch schon vermietet.
Hier stellt sich doch die Frage: "Hätte die
ARGE nicht auch ins Prismahaus einziehen können".
Auf diese Weise hätte man sich die teueren Umbauten
des Rheinhauser Rathauses und damit die kostenintensive Zerschlagung der bezirklichen Strukturen durch
Auslagerung der bürgernahen Ämter nach Homberg ersparen können.
Die jetzigen Büroräume im Rathaus
erfüllen auch nicht den seinerzeitigen Anspruch der Agentur für Arbeit und der ARGE.
Der Umbau des
Rheinhauser Rathauses, der einschließlich des Umzuges der Ämter eine siebenstellige Summe
verschlingt, wäre nicht erforderlich gewesen.
Die Mahnungen der SPD sind nicht beachtet worden, alles
lief nach dem Motto: "Wir haben entschieden und so muss das nun laufen".
Dies ist neben den jetzt
bekannt gewordenen Vorgängen ein weiter Skandal bei der Gründung der ARGE in Rheinhausen.
Aber es ist ja alles nicht so schlimm, wie einige wieder feststellen werden, denn wir können es ums ja
leisten. Im Zweifelsfall wird man untersuchen, wen man dafür verantwortlich machen könnte, wer Bauernopfer
wird, aber die tatsächlich Verantwortlichen werden wieder einmal nicht ihre Konsequenzen daraus ziehen
und sich wieder einmal nicht der Verantwortung stellen.
Schade für die
Rheinhauser Bürger und die herausgeschmissenen Steuermittel. Hiermit könnte man schon mindestens wieder eine Schule
sanieren oder etliche Straßenschäden beseitigen..
Duisburg, den 7.02.07
Reiner Friedrich
Vorsitzender des SPD Bezirksverbandes Rheinhausen