Keine Ruhe um die ARGE
Wie aus der Presse und persönlich an die Politiker gerichteten Briefen zu entnehmen war, hat Herr
Feldhaus, der im Immobiliengeschäft tätig ist und auch Gebäude auf dem Gelände des Businessparks
vermarktet, erneut Büroräume dort als bedeutend kostengünstigere Alternative für die ARGE gegenüber
dem logport Gelände gepriesen.
Selbst ein Brief an den Oberbürgermeister Sauerland ist von Herrn
Feldhaus geschickt worden.
Doch den entscheidenden Politikern fehlen viele Informationen, die Rückschluss
darüber zulassen, ob die Büroräume im Businesspark ideal für die ARGE sind.
Zu den an den SPD
Fraktionsvorsitzenden Friedrich geschickten Brief gab es sofort ein Antwortschreiben der Fraktion an Herrn
Feldhaus, in dem um Aufklärung über bisher ungeklärte Fragen gebeten wird.
Fragenkatalog der
SPD Fraktion Rheinhausen an Herrn Feldmann (Brief des Fraktionsvorsitzenden Reiner Friedrich).
Sehr geehrter Herr Feldhaus,
in Ihrem mir zugeleiteten Fax stellen sie Behauptungen auf, die sie aber nicht
belegen.
Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, bitten wir Sie uns folgende Fragen zu beantworten:
Wie hoch ist ihr Mietangebot genau und was ist in den Nebenkosten enthalten und wie hoch sind diese?
Welche zusätzlichen Kosten entstehen der ARGE bei Realisierung ihrer Anforderung in Ihren Büroräumen?
Der Punkt 3 Ihrer nachteiligen Gesichtspunkte ist für uns nicht in Gänze nachvollziehbar. Arbeitssuchende aus
Rheinhausen können sowohl den Business Park, als auch das ogport-Gelände erreichen. Für die Homberger ist diese
Aussage bezüglich logport sicherlich richtig.
Wieso entstehen der DVG zusätzliche Kosten? Für das logport-Gelände muss sowieso eine Busanbindung geschaffen
werden. Ob dies durch eine Busschleife geschieht, oder eine kostenneutrale Lösung zum Tragen kommt, ist bis heute
noch nicht abschließend geklärt. Sicherlich ist eine Aussage richtig, dass der Standort im logport-Gelände zurzeit
keine direkte Busanbindung hat. Aus Ihrer Behauptung müssen wir entnehmen, das sie über weitergehende Informationen
verfügen als wir und bitten sie, uns auch diese zugänglich zu machen.
Die unter Punkt 6 aufgestellte Behauptung höherer Mietkosten und unter Punkt 1 aufgestellte Behauptung
unkalkulierbarer höherer Kosten bitten wir zu erläutern, da wir aufgrund uns vorliegender Informationen diese
Behauptungen nicht prüfen können.
Nach den uns vorliegenden Informationen lassen sich die von Ihnen genannten
Behauptungen nicht bestätigen. Auch hier wären wir für eine weitere Aufklärung dankbar.
Zur Prüfung des räumlichen Bedarfes bitten wir um Zusendung entsprechender Übersichten des vorhandenen für die ARGE
angedachten Büroraumes. Für eine inhaltliche Diskussion sind auch diese Informationen für uns wichtig.
Für eine
inhaltliche Diskussion in der Sache benötigen wir belegbare und nachvollziehbare Fakten, denn nur über Inhalte lässt
sich eine solche Entscheidung noch verändern.
Da sie im Immobiliengeschäft tätig sind, fallen sicherlich auch
noch Kosten für eine Vermittlung an, die bei der Gesamtkostenbetrachtung auch noch bezogen auf die kurze Mietzeit zu
berücksichtigen sind. Wir bitten sie uns auch hier eine überschlägige Größenordnung zu nennen.
Die Aussagen der SPD zur Standortwahl sind Ihnen ja bekannt. Um aber die Diskussion sachlich und inhaltlich
führen zu können, sind diese Sachfragen in der Diskussion aus unserer Sicht wesentlich, um auch bestehen zu
können. In diesem Sinne bitten wir um kurzfristige Beantwortung der von uns gestellten Fragen.
Mit
freundlichen Grüssen
Reiner Friedrich
SPD-Bezirksfraktion