Dichtheitsprüfung der privaten Abwasserkanäle

Die Umsetzung der EU- Richtlinie zur Dichtigkeitsprüfung der privaten Abwasserleitungen hatte eine neue Satzung der Stadt Duisburg zur Folge.
Gemäß §45 der Landesbauordnung Nordrhein Westfahlen (BauO NW) ist in regelmäßigen Abständen nachzuweisen, dass der Hauswasseranschluss dicht ist und von ihm keine für die Umwelt schädlichen Einflüsse ausgehen.
Mit dieser neuen Satzung sind die Bürger gesetzlich verpflichtet, in gewissen Zeitfristen die Dichtigkeit ihres Abwasserhausanschlusses durch einen von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) anerkannten Sachkundigen prüfen zu lassen.
Grundlage der neuen Abwasser Satzung der Stadt Duisburg ist der §45 der BauO NW.
Die Einführung der neuen Abwassersatzung hat für die SPD Fraktion die Klärung einiger wichtiger Fragen zur Folge.

So möchte die SPD Fraktion auch im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von der Verwaltung folgende Fragen beantwortet haben:

  1. Warum sind bei so gewichtigen Änderungen die Bürger nicht genügend informiert worden?
  2. Zeitfristen, die vor allem in Wasserschutzzonen kurz sind (Ende 2005), erfordern eine direkte Hilfe der betroffenen Hausbesitzer. Warum ist bis auf einen Brief keine weitere Aufklärung durchgeführt worden?
  3. Die Dichtigkeitsprüfung darf nur von Betrieben durchgeführt werden, die eine Zulassung der WBD haben. Warum ist die Anzahl der Anbieter so gering und warum befinden sich so wenige einheimische Betriebe darunter?
  4. Welche Firmen dürfen für die Reparatur beauftragt werden?
  5. Dürfen die Firmen, die die Reparatur des Hausabwasseranschlusses durchgeführt haben auch die anstehende Dichtigkeitsprüfung durchführen? (Verringerung von Kosten für die Hausbesitzer)
  6. Nach welchen Kriterien werden die von den (WBD) anerkannten Sachkundigen für die Dichtigkeitsprüfung ausgewählt?