Auf eine Anfrage der SPD Bezirksfraktion Rheinhausen, die sich mit der Altlastensituation in unserem Bezirk beschäftigt,
hat Herr Dr. Greulich mit folgendem Satz öffentlich reagiert: „Fragen kommen 20 Jahre zu
spät“. Im weiteren Text erwähnt er vier bekannte Deponien, die geschlossen und so abgedichtet
wurden, dass keine Gefahr für das Grundwasser besteht. Diese Fakten sind der SPD bekannt und die
Anfrage bezog sich nicht auf diese „ungefährlichen“ Altlastenlager. Vielmehr interessieren die bisher unbekannten Deponien,
die durch verfüllte ehemalige Kies- und Tongruben entstanden sind.
Nachdem sich in jüngerer Zeit bei Bürgeranhörungen der Hinweis auf vorhandene Altlasten zum Reizthema entwickelt hat,
ist es wichtig, zu erfahren, an welchen Stellen des Bezirks mit weiteren verfüllten Gruben zu rechnen ist.
Da in der Vergangenheit sehr unkritisch mit der Ablagerung von Haus- und Industrieabfällen umgegangen worden ist,
muss zum Schutz des Menschen und der Umwelt erforscht werden, was sich in den Altlastenlagern befindet.
Die Problematik an der Güterstraße und im Bereich der Julius-Leber-Straße sind durch die
Bürgeranhörungen bekannt geworden, doch was schlummert noch in den vielen Kies- und Tongruben, denn der Niederrhein war seit ehe
und je Abbaugebiet für diese Baustoffe.
Diese Deponien müssen genau so behandelt werden, wie die bereits
bekannten, das heißt erfasst und beprobt werden und handeln, wenn von ihnen eine Gefahr ausgeht.