Heute ist der
Gegenargumente zur Planung eines Kohlekraftwerks in Krefeld Uerdingen (21.06.2010)
von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Zurzeit laufen Planungen, in unmittelbarer Nähe zum Chemiepark Uerdingen (ehemals Bayer) ein
Kohlekraftwerk zu installieren, welches eine elektrische Leistung von ca. 780 MW produzieren soll. Der
Investor Trianel (Zusammenschluss mehrerer Stadtwerke) plant diese Anlage direkt an
der Stadtgrenze von Duisburg. Vorgesehen ist, einen Teil des Dampfes als Prozesswärme den Chemieanlagen
zuzuführen. Die vom Chemiepark benötigte Prozessenergie würde bei 120 MW Elektrischer-
und 80 MW Dampfenergie liegen.
In einem bereits hoch vorbelasteten Industriegebiet wie Duisburg,
wäre aus Sicht des Umweltschutzes ein Kohlekraftwerk kontraproduktiv. Daher haben
sowohl der Rat der Stadt Duisburg, wie auch die Bezirksvertretung Duisburg-Rheinhausen gegen diese Planung
gestimmt.
Durchsatz der Müllverbrennungsanlage Krefeld (25.11.2009)
Eine Veröffentlichung der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE in der Bezirksvertretung Rheinhausen
von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
In den Medien ist veröffentlicht worden, dass die älteren Kessel der Müllverbrennungsanlage Krefeld nach dem Jahr 2012
abgeschaltet werden sollen. Die Aussage der in der BV Rheinhausen beratenen Mitteilungsvorlagen ist
aber ganz anders. Dort wird beschrieben, dass alle Kessel der Müllverbrennungsanlage betrieben werden sollen, die Kapazität
des verbrannten Mülls also gegenüber heute fast verdoppelt wird.
Zur Diskrepanz zwischen der
Mediendarstellung und den Mitteilungsvorlagen bitten die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE der Bezirksvertretung Rheinhausen
die Verwaltung die aufgeführten Fragen zu beantworten.
Müllverbrennungsanlage: Trotz Widerstand wird gebaut (15.10.2009)
von Manfred Krossa, stellv. SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Schon frühzeitig hat die Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen auf die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage in Krefeld
reagiert, so der SPD Bezirksvertreter Manfred Krossa. Einstimmig wurden Resolutionen in der BV
verfasst und an die Entscheidungsträger in Krefeld geschickt. Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland
wurde gebeten, die Interessen der Stadt Duisburg zu wahren. Das Ergebnis sieht man,
Baukräne zeugen von der Erweiterung der Müllverbrennungsanlage und die Belastungen treffen Duisburg, speziell
Rumeln-Kaldenhausen.
Verwendung der Fernwärmeleitung im Rheinvorland Friemersheim (14.07.2009)
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Im Jahr 1999/2000 wurde im Rheinvorland ausgehend vom RWE-Kraftwerk auf der rechtsrheinischen Seite parallel zum
Koeppengraben und später parallel zum Rheindeich bis nach Hohenbudberg Bayerwerk eine Stickstoff- und Sauerstoffleitung sowie
parallel dazu eine Fernwärmetrasse 2 x DN 600 verlegt. Die Fernwärmetrasse wurde im Auftrage der
Stadtwerke Krefeld verlegt, um hierüber Krefeld mit Fernwärme zu versorgen.
Bis heute wurden diese Fernwärmeleitungen
nicht in Betrieb genommen!
Die SPD Fraktion Rheinhausen bittet daher die Verwaltung die folgenden
Fragen in der Augustsitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen zu beantworten:
Verwendung der vorhandenen Rohrleitungen für den Transport von Fernwärme im Rheinvorland (11.07.2009)
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Im Jahr 2000 wurden im Rheinvorland parallel zur Sauerstoff- und Stickstoffleitung (Fa. Messer Griesheim, heute Air Liquid)
vom rechtsrheinischen Ufer in Höhe des Kraftwerkes bei HKM (Hüttenwerk Krupp Mannesmann) eine Fernwärmetrasse zum linksrheinischen
Ufer verlegt. Dort verläuft diese in zwei isolierten Rohren mit einem Durchmesser von 600 mm parallel zum Koeppengraben durch das
dortige Naturschutzgebiet. Trotz vielfachen Widerstands aus der Bevölkerung wurden diese
Fernwärmeleitungen verlegt, aber bis heute nicht in Betrieb genommen.
Diese nichtgenutzten Leitungen
wurden bis zum Rheindeich geführt und dann parallel zum Deich bis nach Hohenbudberg/Bayerwerk. Seinerzeit sollte über
diese Trasse Fernwärme aus dem RWE-Kraftwerk nach Krefeld geliefert werden.
Nicht nur den Dreck des Steinkohlekraftwerkes müssen die Rheinhauser erdulden, sondern auch den Lärm der Kohlezüge für
das Kraftwerk (19.06.2009)
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Wie aus der Infobroschüre der Projektplaner Bayer und Trianel, für ein neues Kohlekraftwerk in Krefeld Uerdingen, hervor geht,
wird die Kohleverladung von Schiff auf Bahn im Duisburger Hafen vollzogen. Dies bedeutet, dass die für
den Betrieb notwendigen Kohlezüge über die Bahnstrecke Beeck, Moers über Trompet und Rumeln nach Uerdingen geführt werden.
Damit verbunden ist eine nicht unerhebliche zusätzlichen Lärmbelastungen für die Trompeter und Rumelner
Bürger. Diese eigene Aussage der Projektentwickler ist in der jüngst verteilten INFO-Broschüre dargestellt und
nachzulesen.
„Wir lassen uns nicht verkohlen“; Großdemo gegen das geplante Kohlekraftwerk in Uerdingen (10.06.2009)
Das Kohlekraftwerk braucht den Chemiepark Uerdingen nicht, es hat immer Abnehmer für seinen Strom, sollten sie
auch außerhalb der deutschen Grenzen liegen. Ist es erst einmal gebaut, existiert es für fünfzig Jahre!
Die
Großdemonstration gegen das geplante Kohlekraftwerk in Krefeld Uerdingen stellte mit seinen ca. 1500 Teilnehmern beeindruckend dar,
dass in unsere Region keine zusätzliche Dreckschleuder gebaut werden darf. Unter dem Motto: „Wir
lassen uns nicht verkohlen“, fand auf dem Uerdinger Marktplatz die Zentralveranstaltung mit vielen
Grußworten von Bürgerinitiativen und Umweltgruppen statt.
Der Vorwurf der Investoren, dass
sich hier eine industriefeindliche Haltung darstellt, stimmt in keiner Weise. Die in die
Öffentlichkeit eingebrachten Vorschläge, im Chemiepark Uerdingen ein modernes Ersatzkraftwerk zu bauen, welches die jetzigen und
zukünftigen Energieerfordernisse abdeckt, ist genau die Zielrichtung der Rheinhausener SPD. Mit solch einer Planung
würden die über fünfzig Jahre alten Kohlekraftwerke abgeschaltet und die
Luftqualität durch neue Techniken erheblich verbessert.
Wir brauchen kein überdimensioniertes Kraftwerk mit einer
achtfach größeren Energieerzeugung, konzipiert für den Stromexport.
Bedenken zu den Planungen eines Kohlekraftwerks im Chemiepark Uerdingen (27.05.2009)
Offener Brief an Dr. Dresely, Leiter des Chemieparks Krefeld-Uerdingen
Sehr geehrter Herr Dr. Dresely,
wir verfolgen die Errichtung des Steinkohlekraftwerkes mit großem Interesse und
stellen seit Jahren fest, dass das, was sich die Stadt Krefeld an unserer Stadtgrenze zumutet, für uns nicht mehr hinnehmbar ist.
Darunter fällt auch die von Ihnen geplante Errichtung des Steinkohlekraftwerkes. Wir sehen auch Ihren Zwang, wirtschaftlich arbeiten
zu müssen, um international wettbewerbfähig zu sein. Die Wärmeenergie für ihre Prozesse, in Form von Dampf, als Kuppelenergie zu
gewinnen wird hier auch von uns unterstützt. Dem Zwang, solche Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen, unterliegt jedes Unternehmen
und auch der Erneuerung seiner Energieerzeugungsanlagen.
Das von Ihnen geplante Steinkohlenkraftwerk, mit einer
Energieerzeugung deutlich über Ihrem Bedarf, wird aber die Feinstaubbelastung in unserer Region erhöhen. Die von Ihnen angeführte
Irrelevanzschwelle ist bei uns aufgrund der hohen Vorbelastung schon sehr hoch. In anderen Gebieten mit nicht so hoher Vorbelastung
würden die Schwellenwerte längst überschreiten sein und addiert man die einzelnen Irrelevanzschwellen, für besehende und geplante
Anlagen, auf der Stadtgrenze nach Krefeld auf, so wäre auch hier insgesamt die zumutbare Belastungsgrenze überschritten.
Die CDU wünscht sich das Kohlekraftwerk in Uerdingen (27.03.2009)
Deutschland hat als eines von zehn EU-Staaten die Luftqualitätsstandards für gefährliche Feinstaubpartikel (PM10) nicht
eingehalten. Daher wurde durch die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland,
eingeleitet.
Vor diesem Hintergrund ist der Wunsch von Herrn Partenheimer (CDU) unverständlich,
erneut das geplante Kohlekraftwerk in Uerdingen ins Spiel zu bringen. Bei der in unserem Bezirk
bereits vorherrschenden hohen Luftbelastung, vor allem hervorgerufen durch die angesiedelte Industrie,
muss sehr kritisch mit jeder zusätzlichen Mehrbelastung umgegangen werden. Hier steht für die
SPD besonders die gesundheitliche Gefährdung im Vordergrund, die bekanntlich von der individuellen Immissionsbelastung abhängt.
Hohe Belastung gleich hohe Gefährdung.
Presseerklärung der Bürgerinitiative Saubere Luft e.V. und des Niederrheinischen Umweltverbands NUV
(09.03.2009)
Norbert Bömer, 1. Vorsitzender der Bürgerinitiative Saubere Luft e.V.
Die Bürgerinitiative Saubere Luft e.V. und der Niederrheinische Umweltverband NUV haben sich in der letzten Woche
zusammen mit weiteren Duisburger und Krefelder Umweltverbänden grundsätzlich auf eine Großdemonstration am
Samstag, den 6. Juni 2009 gegen das geplante Kohlekraftwerk der Firma Trianel verständigt.
Die Aktion wird sich
inhaltlich sowohl gegen das Kohlekraftwerke als Klimakiller wenden als auch damit auseinandersetzen,
dass das geplante Großkraftwerk und die weiteren Großprojekte "Erweiterung der Müllverbrennungsanlage Krefeld" sowie das
Projekt "Zementwerk im Hafen Krefeld" mit ihren Feinstaub- und Schadstoff Emissionen auf lange Sicht alle Bemühungen zunichte
machen, die Luftqualität im Krefelder und Duisburger Raum grundsätzlich zu verbessern.
Stellungnahme der SPD-Bezirksfraktion zur Zustimmung der CDU Krefeld zum geplanten Kohlekraftwerk in Uerdingen (23.12.2008)
Die SPD-Bezirksfraktion ist überhaupt nicht überrascht, dass sich die CDU in Krefeld von ihrem Nein zum Kohlekraftwerk verabschiedet und
auf einmal umschwenkt. Dieses Verhalten war schon vor Monaten absehbar, denn die von der CDU initiierte
Veränderungssperre, mit den dazu gehörigen Kommentaren, lies nichts anderes als wahltaktisches Geplänkel vermuten. Nun wird
behauptet, dass erst die CDU durch Verhandlungen die gewünschten Veränderungen erreicht hätte, um dem Betrieb des
Kraftwerks zuzustimmen. Dies stimmt so nicht, denn einige der Planungsänderungen wären sowieso gekommen, andere hatte
der Investor schon im Vorfeld zugesagt.
Die irritierenden Aussagen der CDU Ratsfrau Partenheimer zum geplanten Kohlekraftwerk in Krefeld Uerdingen (24.10.2008)
Die Planungen eines neuen Kohlekraftwerks auf dem Gelände des Chempark (ehemals Bayerwerk) Uerdingen ist
bisher auf wenig Gegenliebe gestoßen, so hat sich die Bezirksvertretung Rheinhausen einstimmig gegen diese
Planungen ausgesprochen.
Nun ist aus der Presse zu entnehmen, dass sich die Duisburger CDU Ratsfrau
Partenheimer bei einer Veranstaltung des Chempark Uerdingen für die Errichtung des
Kohlekraftwerks an dieser Stelle ausgesprochen hat. Mit dieser Aussage stellt sie sich sogar
gegen die Meinung des eigenen Oberbürgermeisters Adolf Sauerland und den Beschlüssen der in Duisburg regierenden Koalition aus CDU
und GRÜNE.
Jetzt noch ein Zementwerk mit Sondermüllverbrennung (02.10.2008)
Den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen wurde mit einer
Mitteilungsvorlage eröffnet, dass die Firma Klösters im Krefelder Hafen ein Zementwerk bauen will.
Nicht nur, dass in einem industriell hoch belasteten Gebiet ein zusätzlicher Emittent entstehen soll, soll hier
auch noch Sondermüll verbrand werden und zwar 90 Prozent des Heizmaterials.
Geschlossen stimmten alle Mitglieder der BV gegen die Planungen für eine derartige Anlage,
da zu erwarten ist, dass ein großer Teil der Emissionen im Bezirk Rheinhausen landet.
Veränderungssperre für das geplante Kohlekraftwerk im Chemiepark Krefeld-Uerdingen ist seitens der Krefelder CDU eine
Mogelpackung (18.09.2008)
Die jetzt vom Rat der Stadt Krefeld ausgesprochene Veränderungssperre zur Verhinderung des Kohlekraftwerkes
ist eine Mogelpackung der Krefelder CDU, die hier versucht, sich wahltaktisch aufzustellen.
Denn es steht die Aussage im
Raum, dass die Aufhebung dieser Veränderungssperre an gewisse Bedingungen geknüpft ist. Diese lauten aber nicht,
Abkehr von der jetzigen Kraftwerkskonzeption mit Kohlefeuerung, sondern Verbesserung der gesamten genehmigten
Emissionssituation. Dies bedeutet, Bayer zieht jetzt doch irgendwann den Plan B, den sie ja
eigentlich gar nicht haben, und legt doch die alten Kohlekessel still.
Verhinderung der Einstufung des Heidewegs in ein allgemeines Wohngebiet (15.08.2008)
In der Mitteilungsvorlage: 07-0449/2 zur Planung der Erweiterung
der Müllverbrennungsanlage Krefeld, wird unter „Offene Fragen zu Auswirkungen auf das
Duisburger Stadtgebiet“ unter „2) Lärmimmisionen“ folgende Änderung des Wohngebiets
beschrieben:
Die Wohnbebauung um den Immissionsaufpunkt IP3 am Heideweg 55 in
Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen wurde als allgemeines Wohngebiet eingestuft.
Die Umwandlung der bisherigen Wohnqualität eines reinen Wohngebietes in ein
allgemeines Wohngebiet kann nicht akzeptiert werden, da dies für die Bewohner eine deutliche Minderung
der Wohnqualität und dem Wert ihrer Immobilien darstellt.
Resolution gegen das geplante Kohlekraftwerk Uerdingen (19.06.2008)
Die von der SPD Bezirksfraktion eingebrachte Resolution gegen das geplante Kohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen ist in der
Bezirksvertretung Rheinhausen einstimmig angenommen worden. Hier der Wortlaut der Resolution:
Die Bezirksvertretung
Rheinhausen beschließt, folgende weitere Resolution gegenüber der Firma Bayer Uerdingen, der Trianel Gruppe, dem Rat der Stadt Krefeld, dem
Rat der Stadt Duisburg und dem Oberbürgermeister Adolf Sauerland abzugeben:
Keine weitere vermeidbare
Luftverschmutzung im Duisburger Westen, keine weitere Schwermetallbelastung unseres Bodens und der Gewässer, keinen vermeidbaren sauren
Regen und keine Verstärkung des Treibhauseffekts.
Wir sagen NEIN zu einem Kohlekraftwerk in Uerdingen, welches mit den bekannten
Belastungen die Gesundheit der Bevölkerung deutlich höher belastet als andere Bereiche unserer Republik. Wo bleibt hier das Recht auf
Gleichbehandlung?
Hauptsache nicht mehr Dreck für Krefelder Bürger (15.06.2008)
Diese Haltung von Krefelder Seite, umweltbelastende Firmen an die Krefelder Stadtgrenze zu setzten, sind
wir ja schon seit Jahren gewöhnt, durch die Aussage des Krefelder Oberbürgermeister haben sich diese wieder einmal erneut
bestätigt.
Bezüglich der umweltrelevanten Anlagen auf dem Krefelder Stadtgebiet sind die Bürger Krefelds ja gut dran,
denn diese Anlagen wurden im wesentlichen an die Stadtgrenze nach Duisburg-Rheinhausen gebaut und die vorherrschende
Windrichtung gibt ihnen Recht, Krefeld bleibt im Großen und Ganzen unbelastet.
Muss die Blutkohle Grundlage unserer Energieversorgung sein? (28.04.2008)
Manfred Krossa
Energie muss billig sein, vor allem für die Industrie.
Einer der Basis Energielieferanten deutscher Kraftwerke
ist die Kohle. Früher in heimischen Zechen abgebaut, wird sie heute zum größten Teil importiert. Doch woher kommt die
Kohle und wie wird sie gewonnen?
Schreckliche Nachrichten gehen von Zeit zu Zeit durch die
Medien, sie berichten über verunglückte Bergleute, die in unsicheren Zechen Kohle abbauen.
Planungsstand des Kohlekraftwerks in Uerdingen (20.11.2007)
In einer gemeinsamen Veranstaltung des SPD Bezirksverbands und der Bürgerinitiative (BI) Saubere Luft e.V. wurde von dem
Mitglied der BI und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Regionalrat Düsseldorf Claudia Leiße, der
aktuelle Sachstand zur Planung eines neuen Kohlekraftwerks in Uerdingen vorgestellt. Zwar, so Claudia Leiße,
würde bei den von Trianel nachgebesserten Konzept mit einer geringeren Leistung argumentiert, doch die Belastungen für die
Bürgerinnen und Bürger vermindert sich dadurch kaum. Weder die neu ins Programm aufgenommene Einhausung des Kohlenlagers,
noch die Verbesserung der Kraft-Wärme-Kopplung, können hier überzeugen.
Bürgerversammlung zu dem Thema „Kohlekraftwerk am Standort Krefeld Uerdingen“ (12.11.2007)
Der SPD-Bezirksverband Rheinhausen führt am Montag, den 19.11.2007 um 19.00 h im Trompeter Hof eine
Bürgerversammlung zu dem Thema "Kohlekraftwerk am Standort Krefeld Uerdingen" durch.
Auf dieser
Bürgerversammlung, die bewusst in Trompet durchgeführt wird, weil dort der Immisionsaufpunkt
mit den höchsten Immissionsbelastungen sein soll, haben die Bürger die Möglichkeit, sich zu
informieren und ihre Meinung zu äußern.
Die Informationen zu diesem Thema werden vom Verein Saubere
Luft eV durch Frau Claudia Leiße vorgetragen. Dies betrifft den derzeitigen Planungsstand durch die Firma
Trianel, sowie die Bedenken gegen diese Planung und den derzeitigen Sachstand.
Teilnahme der BV-Rheinhausen an der Krefelder Kraftwerksrunde (16.10.2007)
Die Behauptung beziehungsweise Ankündigung der Firma Trianel, die Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen habe
die Teilnahme an der Krefelder Kraftwerksrunde abgesagt, ist unzutreffend. Einen solchen Beschluss gibt es nicht.
Die für Trianel tätige beratende Firma Prognos hat nur die Bezirksvorsteherin Katharina Gottschling dazu
eingeladen. Diese hat die Teilnahme abgesagt, da sich ihres Erachtens für die Diskussion in der BV Rheinhausen keine neuen
Sachverhalte ergeben haben. Vertreter der BV-Fraktionen wollte man nicht einladen.
Dies als Absage
der BV zu werten, ist schon eine Dreistigkeit an sich.
Das Verhalten der Bezirksvorsteherin in dieser Sache wurde übrigens in
der BV-Sitzung am 11.10.07 einstimmig gebilligt.
Offener Brief an die SPD Krefeld
Geplanter Bau eines Kohlekraftwerkes auf dem Gelände des Chemieparks Uerdingen (10.10.2007)
Mit Entschiedenheit wehrt sich die SPD in Rheinhausen gegen die Errichtung eines Kohlekraftwerkes auf der Stadtgrenze zu
Rheinhausen.Gerade im betroffenen Bereich sind genügend umweltbelastende Anlagen von Krefelder Seite errichtet worden.
Hierzu zählen insbesondere die Müllverbrennungsanlage, die Kläranlagen der Stadt Krefeld und der von Bayer,
deren Düfte wir häufig genießen dürfen, die Belastungen durch den Chemiepark Uerdingen sowie deren
Deponie.
Ist das geplante Kohlekraftwerk in Uerdingen noch zu verhindern? (22.08.2007)
Diese Frage interessierte die über 40 Teilnehmer der öffentlichen Mitgliederversammlung der SPD Rumeln-Kaldenhausen brennend.
Tenor der Veranstaltung war dann auch, wenn nicht auf das Kraftwerk verzichten werden kann, dieses nicht mit Kohle sondern
anderen Energieträgern zu betreiben.
Mit der SPD Ratsfrau Elke Patz und dem SPD Fraktionsvorsitzenden des
Bezirks Rheinhausen, Reiner Friedrich konnte Hannelore Richter zwei Referenten begrüßen, die schon seit längerer
Zeit tief im Thema stecken. Elke Patz referierte zuerst über das Planungsrecht, dem Gebietsentwicklungsplan und die
Zuständigkeit des Regierungspräsidenten in Düsseldorf. Reiner Friedrich über die technischen Aspekte des Projekts.
Öffentliche Mittgliederversammlung zum Thema Kohlekraftwerk in Uerdingen (19.08.2007)
Die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk (TPK) plant den Bau eines Steinkohlekraftwerkes im
Chemiepark Krefeld-Uerdingen, eine Anlage, die die hohen Luftbelastungen der Region weiter steigern
würde. Alle interessierte Bürger haben am Dienstag, den 21. August um 19.30 Uhr in der
AWO-Seniorentreffpunkt, Kapellener-Straße 24a die Möglichkeit, den aktuellen Sachstand zu erfahren.
Natürlich besteht auch die Gelegenheit zur Nachfrage und Diskussion zum Thema. Die SPD Ratsfrau Elke
Patz und der SPD Fraktionsvorsitzenden des Bezirks Rheinhausen, Reiner Friedrich, stehen Rede und
Antwort, auch zu kritischen Fragen.
Resolution zum Steinkohlekraftwerk Bayer Uerdingen
(20.05.2007)
Die Bezirksvertretung Rheinhausen beschließt, folgende Resolution gegenüber der Firma Bayer Uerdingen,
der Trianel Gruppe, dem Rat der Stadt Krefeld, dem Rat der Stadt Duisburg und dem
Oberbürgermeister Adolf Sauerland abzugeben:
In Sorge um die Bürger und Bürgerinnen unseres Bezirks,
insbesondere die zukünftigen Generationen, appellieren wir an die Firma Bayer, ihre bisherige Haltung als
verantwortungsbewusstes Unternehmen beizubehalten und sich von dem Vorhaben, auf ihrem Gelände ein für ihren
Bedarf überdimensioniertes Kraftwerk erbauen zu lassen, zu distanzieren.
Offener Brief der Bayer Industry Services
(22.03.2007)
Den offenen Brief der Bayer Industry Services kann man in der vorliegenden Form so
nicht hinnehmen. Mit großer Freude haben wir die ablehnende Entscheidung
des Krefelder Stadtrates zur Kenntnis genommen. Endlich hat man auch in Krefeld verstanden,
dass man nicht alles zulassen darf, auch wenn es an der Stadtgrenze liegt und die
eigenen Bürger kaum betroffen sind.
Immer nur mit der Existenz des Industriestandortes
zu drohen ist sehr einfach und einfallslos.
Auch wir im Duisburger Westen
bekennen uns zum Chemiestandort in Uerdingen. Das heißt aber doch nicht, dass man alles
bedenkenlos und uneingeschränkt hinnehmen muss.
Die hier vorgeschlagene Planungs Variante
entspricht in keiner Weise dem Stand der Technik. Unabhängig von der Kessel- und
Brennstofftechnik ist alleine auffallend, das trotz der hohen Feinstaubbelastung in unserem
Ballungsraum mit offenen Kohlelagern gearbeitet werden soll und das Kraftwerk mit
Durchlaufkühlung arbeiten soll.
Steinkohlekraftwerk auf dem Chemiepark Gelände?
(20.12.2006)
Völlig überrascht wurde die SPD Fraktion und der SPD Bezirksverband Rheinhausen durch eine
Pressemitteilung, dass die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk
(TPK) den Bau eines Steinkohlekraftwerkes im Chemiepark Krefeld-Uerdingen plant.
Hierbei geht der Investor von einer minimalen Leistung von 750 Megawatt aus, ein harter
Brocken. Der geplante Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe zum
Rheinhauser Ortsteil Kaldenhausen, Mühlenberg, Hohenbudberg und Rumeln sind nicht weit entfernt. Des
Weiteren darf nicht vergessen werden, dass die natürliche Frischluftschneise zur Belüftung der
Ortsteile genau im Planungsbereich liegen.
Die SPD Fraktion hat daher eine Anfrage für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung (BV)
Rheinhausen gestellt, um den aktuellen Stand der Planungen zu erfahren.