Auskiesung des Toeppersees zur Bekämpfung der Kanadische Wasserpest

Stehende Gewässer, wie der Toeppersee, sind stark durch die aus Nordamerika eingeschleppte „Kanadische Wasserpest“ belastet. Da sie bisher nicht in Europa beheimatet war (Neophyte) und hier ideale Lebensbedingungen findet, breitet sie sich rasant aus. Verstärkt wird das noch dadurch, dass diese Wasserpflanze hier keine bestandsregulierenden Feinde hat.
Um die Wasserpflanzen Pest wirksam zu bekämpfen, haben Gutachter die Auskiesung der betroffenen Gewässer empfohlen, so auch beim Toeppersee.
Wichtig für die Wassersport-Vereine des Toeppersees ist der zeitliche Aufwand und der Ablauf der Maßnahme. Daher hat die SPD Fraktion Rheinhausen eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet, die diese Punkte klären soll.

Im Haushalt sind für dieses Jahr 100.000 Euro und im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2009 weitere 500.000 Euro vorgesehen.
Wie die SPD von Mitgliedern der Vereine am Toeppersee erfahren hat, wurden in diesem Jahr weitere Untersuchungen des Wassers und Bohrungen im See vorgenommen.
Für uns stellen sich neben einem Sachstandsbericht daher folgende Fragen:

  1. Zu welchem Zweck wurden weitere Untersuchungen im Toeppersee vorgenommen und wie ist das Ergebnis?
  2. Wann wird mit der Auskiesung begonnen und wie sieht der Ablauf aus?
  3. Sind die Vereine über den Ablauf unterrichtet?
  4. Müssen die sportlichen Aktivitäten während der Auskiesung eingeschränkt werden – ist z. B. die Durchführung von Regatten möglich?
  5. Wann ist voraussichtlich mit einer Beendigung der Auskiesung zu rechnen?
  6. Wie ist der derzeitige Sachstand?