Nach einem klärenden Gespräch mit Vertretern des Duisburger Arbeitsamtes wurden den Vertretern der
Politik die abgelaufenen Modalitäten erläutert und klargestellt, dass für die neue Standortsuche aufgrund
der gestiegenen Bedarfszahlen und des sich somit ergebenden vergrößerten Fächenbedarfs (über 2.000 qm)
eine neue öffentliche Ausschreibung durchgeführt werden muss.
Aus Sicht der Bezirkspolitik (SPD, CDU,
Grüne, FDP) kommen hierfür drei Standorte in Frage:
Zum Logportgelände ist festzuhalten, dass die Erreichbarkeit für die Homberger Bürger schwierig ist.
Ebenfalls muss das Gelände durch eine Busverbindung erschlossenen werden, was zeitgleich durchgeführt werden
muss. Durch die Errichtung eines Bürogebäudes im Bereich der Villenkolonie könnte ein Kern für einen
neuen Bürostandort entstehen. Bezogen auf das Logportgelände sollte man das neue Gewerbegebiet am
Tor 1 in die Betrachtung mit einbeziehen.
Die zurzeit im Rathaus Rheinhausen freien
Raumkapazitäten könnten genutzt werden. Hier sind derzeit schon etwa 1/3 des erforderlichen Personales für die
ARGE untergebracht. Durch einen Zweckbau im Umfeld könnten hier die weiteren zusätzlichen Räumlichkeiten
geschaffen werden. Die Erreichbarkeit des Standortes ist gegeben.
Aus dem Rathaus selbst dürfen keine
Leistungen abgezogen werden, so dass keine Bürgernähe verloren geht. Dies hat die Bezirksvertretung mehrfach durch
Beschlüsse in den letzten Sitzungen bekräftigt.
Der Standort Businesspark hat den Vorteil, dass er
näher an Homberg angebunden ist, obwohl auch hier die Busanbindung überdacht werden müsste.