von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Für die BV-Sitzung am Donnerstag, den 27. August hat die SPD Fraktion zahlreiche Anträge und Anfragen eingebracht. Zwei
Anträge befassen sich mit dem LKW-Parkverbot, einmal im Bereich des Schul- und Kulturzentrums in
Rumeln-Kaldenhausen und zweitens auf der Hugo-Bansen-Straße in Friemersheim. Des Weiteren wird der
Antrag gestellt, in Rumeln-Kaldenhausen eine Fläche bereitzustellen, auf der sich Jugendliche unter Betreuung
von Streetworkern einen eigenen Bereich aufbauen können, abseits von der Wohnbebauung. Die Verkehrsberuhigung
am Mühlenberg ist ebenso ein Thema wie die Verkehrsregelung am Hochemmericher Markt während der
Umbauphase zur Barrierefreiheit und das Erscheinungsbild des Trompeter Bahnhofes. Für das zu
erstellende „Verkehrskonzept Rheinhausen“ fordert die SPD die Aufstellung einer Prioritätenliste für die
durchzuführenden Maßnahmen, aufgeteilt nach „sofort umsetzbar“, „mittelfristig umsetzbar“ und „langfristig
umsetzbar“. Ferner möchte die SPD wissen, wie zukünftig die Verkehrsführung nach Hohenbudberg und
zu dem dortigen Gewerbegebiet erfolgen soll, da die geplante Verbindungsspange oder eine alternative Lösung in absehbarer Zeit nicht
umsetzbar ist.
Zu den Vorlagen der Verwaltung ist auch noch einiges zu bemängeln:
Auch zu den Vorlagen Senioren- und Pflegeplanungen, Spielplatzsanierung 2010, Projekt Duisburg 2027 und den Lärmaktionsplänen wird es
noch interessante Diskussionen geben, denn auch in diesen Vorlagen ergeben sich erhebliche Widersprüche. Auch
hierzu ist je nach Auskunft bzw. Stellungnahme der Verwaltung mit Änderungs- oder Ergänzungsanträgen zu rechnen,
denn viele dieser Vorlagen sind auf den Wahlkampf zugeschnitten und stellen nicht den Gesamtumfang der Probleme dar.