Wenn es Populismus ist, sich gegen die Schließung des Freibades Toeppersee auszusprechen, dann kann ich nur sagen
Herr Enzweiler, was haben sie für ein Demokratieverständnis. Herr Enzweiler
beleidigt hiermit die vielen engagierten Bürger und auch die ca. 27000 Menschen, die hierfür ihre Unterschrift geleistet haben.
Wir können hier nur fordern:
Herr Enzweiler, entschuldigen sie sich bei diesen
Bürgern.
Herr Enzweiler hat schon vor Monaten geäußert, dass man die Bürgerinitiative mal machen lassen soll.
Sie werden Ihr Ziel sowieso nicht erreichen, denn mit dem Problem des Weiterbetriebes des Freibades Toeppersee werden sie in
Duisburg niemand hinter den Ofen hervorlocken, nicht einmal die eigenen Genossen.
Jetzt stellt Herr Enzweiler fest, dass es wohl doch nicht so ganz gekommen ist, wie er und viele in der CDU dachten.
Denn vielleicht kommt es jetzt doch anders. Dann kann es aus Sicht der CDU nur Populismus sein, denn Sachargumente
haben ja bisher nicht gezählt. Dies sieht man ja auch in der Argumentation der CDU, die ja noch
nicht einmal weiß, wie hoch die beschlossenen Investitionen für das neue Hallenbad (2 Hallenbader werden geschlossen) ist, statt
6,8 Mio. € wie die CDU behauptet, sind es nur 6,2 Mi. €. Da sieht man, wie sich die CDU mit der Problematik
auseinandergesetzt hat. Hier werden Betriebskosten in den Raum gestellt, die selbst von DuisburgSport in der Höhe nicht
genannt wurden, vor allem werden auch noch Zinsen und Abschreibungen in den Raum gestellt. Diese bleiben, ob das Bad
betrieben oder geschlossen wird.
Anzuführen, die Bürgerinitiative wollte dauerhaft 1€ mehr Eintritt verlangen, da
kann man nur sagen, lesen sie sich doch einmal den Unterschriftsbogen der Bürgerinitiative richtig durch, dort
bezieht sich die Erhöhung nur auf die Zeit bis zur Inbetriebnahme des Hallenbades. Der Betrieb als Kombibad würde
so viele Synergien mit den gemachten Vorschlägen bringen, dass für den Freibadebetrieb ein weitergehender Zuschuss nicht
erforderlich ist. Denn nur in der Kombination von Hallen- und Freibad liegen die Synergien für zukünftige
Bäderkonstellationen.
Die CDU hofft, mit dieser Verleumdungstaktik, die sie seit Wochen immer wieder durch
Einzeldarstellungen versucht, das Desinteresse der Bürger zu wecken, damit er auch erst gar nicht zur
Wahl geht.
Wir fordern dagegen die Duisburger Bürger auf, am 16.12.07 zur Wahl zu gehen und
hier klare Zeichen für die zukünftige Politik in Duisburg zu setzen.
i.A. Reiner Friedrich
Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen