Die Akteure der Bürgerinitiative und die 27000 Bürger die unterschrieben haben, des Populismus zu bezichtigen ist schon eine Unverschämtheit
Zum Artikel von Herrn Enzweiler vom 24.11.07

Wenn es Populismus ist, sich gegen die Schließung des Freibades Toeppersee auszusprechen, dann kann ich nur sagen Herr Enzweiler, was haben sie für ein Demokratieverständnis. Herr Enzweiler beleidigt hiermit die vielen engagierten Bürger und auch die ca. 27000 Menschen, die hierfür ihre Unterschrift geleistet haben. Wir können hier nur fordern:
Herr Enzweiler, entschuldigen sie sich bei diesen Bürgern.
Herr Enzweiler hat schon vor Monaten geäußert, dass man die Bürgerinitiative mal machen lassen soll. Sie werden Ihr Ziel sowieso nicht erreichen, denn mit dem Problem des Weiterbetriebes des Freibades Toeppersee werden sie in Duisburg niemand hinter den Ofen hervorlocken, nicht einmal die eigenen Genossen.

Jetzt stellt Herr Enzweiler fest, dass es wohl doch nicht so ganz gekommen ist, wie er und viele in der CDU dachten. Denn vielleicht kommt es jetzt doch anders. Dann kann es aus Sicht der CDU nur Populismus sein, denn Sachargumente haben ja bisher nicht gezählt. Dies sieht man ja auch in der Argumentation der CDU, die ja noch nicht einmal weiß, wie hoch die beschlossenen Investitionen für das neue Hallenbad (2 Hallenbader werden geschlossen) ist, statt 6,8 Mio. € wie die CDU behauptet, sind es nur 6,2 Mi. €. Da sieht man, wie sich die CDU mit der Problematik auseinandergesetzt hat. Hier werden Betriebskosten in den Raum gestellt, die selbst von DuisburgSport in der Höhe nicht genannt wurden, vor allem werden auch noch Zinsen und Abschreibungen in den Raum gestellt. Diese bleiben, ob das Bad betrieben oder geschlossen wird.
Anzuführen, die Bürgerinitiative wollte dauerhaft 1€ mehr Eintritt verlangen, da kann man nur sagen, lesen sie sich doch einmal den Unterschriftsbogen der Bürgerinitiative richtig durch, dort bezieht sich die Erhöhung nur auf die Zeit bis zur Inbetriebnahme des Hallenbades. Der Betrieb als Kombibad würde so viele Synergien mit den gemachten Vorschlägen bringen, dass für den Freibadebetrieb ein weitergehender Zuschuss nicht erforderlich ist. Denn nur in der Kombination von Hallen- und Freibad liegen die Synergien für zukünftige Bäderkonstellationen.

Die CDU hofft, mit dieser Verleumdungstaktik, die sie seit Wochen immer wieder durch Einzeldarstellungen versucht, das Desinteresse der Bürger zu wecken, damit er auch erst gar nicht zur Wahl geht.

Wir fordern dagegen die Duisburger Bürger auf, am 16.12.07 zur Wahl zu gehen und hier klare Zeichen für die zukünftige Politik in Duisburg zu setzen.

i.A. Reiner Friedrich

Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen