Das Thema Öffnung des Toeppersee Freibads ist eng mit dem Verhalten und Aussagen des Oberbürgermeisters
und DuisburgSport gekoppelt. So wurde im Workshop "Bäderkonzept Rheinhausen" schon früh nachgefragt,
welche Bedingungen zu erfüllen seien, um das Freibad Toeppersee im Sommer diesen Jahres öffnen zu
können. Eine Kernaussage von DuisburgSport war dabei, dass die Fristen zur Einstellung von
Bademeistern für die laufende Saison bereits abgelaufen sei.
Aktuell konnte man nun in der örtlichen
Presse lesen, dass DuisburgSport Bademeister für die Zeit vom 1. Juni bis zum 16. September sucht.
Natürlich nicht für das Toeppersee Freibad. Unter der Überschrift: "Tipp für junge Leute: Geld verdienen
am Beckenrand" werden mehrere Rettungsschwimmer gesucht, die im Kombibad Homberg und dem
Allwetterbad Walsum eingesetzt werden sollen.
Der SPD Bezirksverband Rheinhausen fragt sich
natürlich, wie diese Suchaktion mit der Aussage von DuisburgSport zusammenpasst, wonach bereits Anfang des Jahres
die Einstellung von Bademeistern aus Termingründen nicht machbar sei.
Weiterhin fragt der SPD
Bezirksverband, warum denn nur Rettungsschwimmer für die Bäder in Homberg und Walsum vorgesehen sind,
denn auch DuisburgSport müsste genau informiert sein, dass in Rheinhausen ein Bürgerbehren
durchgeführt wird, welches zum Ziel hat, das Freibad Toeppersee solange offen zu halten, bis an gleicher
Stelle ein funktionierendes Kombibad entstanden ist. Die große Resonanz bei der Bevölkerung zeigt
deutlich, wie wichtig ein Freibad für unseren Bezirk ist.
Was ist von den Versprechungen des
Oberbürgermeisters zum Freibad Toeppersee übrig geblieben? Der SPD Bezirksverband und die SPD
Mitglieder des Bäder-Workshop sind enttäuscht, dass von Seiten der Verwaltung ein umsetzbares Konzept
einfach beiseite geschoben wird und eigene Interessen durchgesetzt werden. Die Leidtragenden sind die
Bürger Rheinhausens und Rumeln-Kaldenhausens.
Was soll den Bürgern denn noch alles genommen
werden? Ist es das Ziel der CDU/GRÜNE geführten Stadt Duisburg, den Freizeit- und Naherholungswert herunterzufahren,
so dass Duisburg unattraktiv wird und die Anzahl der Nichtschwimmer zukünftig zunimmt?