Bäderschließung in Rheinhausen und was hört man von der CDU

Große Worte hörte man von der CDU nach der letzten Wahl – man wäre ja die neue geistige Führung im Dialog mit anderen politischen Mitstreitern, der Bürger steht im Mittelpunkt unseres Handels, was der Bürger will, das soll er auch haben, der Parteienproporz muss ein Ende haben.
Alles schöne Worte.
Und wie sieht die Wirklichkeit heute aus?
Von geistiger Führung kann wohl kaum die Rede sein, Dialoge gibt es nur mit der rechten politischen Flanke zur Mehrheitsbeschaffung, ansonsten höchsten Monologe, die so verklausuliert sind, dass sie keiner verstehen kann. Der Bürger spielt doch gar keine Rolle mehr und was der Bürger braucht, das wird ihm genommen, wie jetzt die anstehende Freibadesaison. Und die einzige Begründung ist, daran ist die SPD schuld.

Und der Parteienproporz hat ein Ende, egal was es kostet, alle Posten werden mit CDU-Leuten besetzt und um das Gleichgewicht zu wahren, wird auch dann und wann einmal ein GRÜNER berücksichtigt.

Dafür besteht aber noch die Aussicht, dass die Rheinhauser neben dem Kohlekraftwerk bei Bayer und der Erweiterung der Müllverbrennungsanlage der Stadt Krefeld auch noch ein Kohlekraftwerk auf dem Logportgelände erhalten, wie in dieser Woche aus der Presse zu erfahren war.

Herr Oberbürgermeister Sauerland, sie haben uns enttäuscht und auch getäuscht.
Herr Sauerland, die Schließung des Hallenbads in Rumeln, des an der Schwarzenbergerstraße und die Schließung des Freibades Toeppersee verzeihen ihnen die Rheinhauser Bürger nie.

Herr Sauerland, ihre Tage sind schon jetzt gezählt. Wenn am 30.09.09 gewählt wird, haben sie noch 853 Tage.
Es wird Zeit, darüber nachzudenken, die verbleibende Zeit endlich vernünftig zu nutzen.

Hans-Joachim Medewitz

Stell. Vorsitzender des SPD Bezirksverbandes