Erhalt der Bahnlinie Duisburg-Xanten

Nach den angekündigten Streichungen von Zuschüssen des Bundes für den Bahnnahverkehr geht das Schreckgespenst Streckenstilllegungen um. Wenn nicht dieses letzte aller Mittel zu erwarten ist, muss doch mit der Ausdünnungen der Zugverbindungen gerechnet werden.
Dieses widerspricht jedem vernünftigen Verkehrskonzept. Auch die Strecke Duisburg – Xanten "Der Niederrheiner" ist gefährdet.

Der SPD Bezirksverband Rheinhausen hat jetzt zu einer Unterschriften-Aktion aufgerufen, die das Ziel hat, Ausdünnungen und Streckenstilllegungen zu vermeiden. Mit dem Inhalt:
“ Wir fordern den Erhalt der Bahnstrecke Duisburg Xanten mit seinem jetzigen Verkehrsangebot“, möchte der SPD Bezirksverband Rheinhausen die Bahnkunden und Pendler ansprechen, die auf diese Strecke angewiesen sind.

Wer kennt sie nicht, die täglichen Staumeldungen, die besonders in den Stichzeiten die Länge der Nachrichten überflügelt. Soll sich dieser Zustand zum Leidwesen der Pendler weiter verschlechtern?
Die Politik spricht von Energieeinsparungen, der Senkung von CO2 Abgasen auf das Niveau von 1990, die Einsparungen im Bereich des ÖPNV sind dabei kontraproduktiv.

Der richtige Weg wäre eine Verbesserung der Infrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Vermeidung von Staus wäre die Folge und umweltpolitische Ziele würden mit der Zufriedenheit der Pendler einhergehen.
Zukunftsmusik? Nein, denn eine vernünftige Verkehrspolitik führt auch zu Einsparungen, sowohl beim Energieverbrauch, wie auch bei der Berechnung der Kosten für die Zeiten, die durch Staus und Verspätungen volkswirtschaftlich negativ zu Buche schlagen.
Würde eine ökonomische und ökologische Gesamtbilanz aufgestellt, wäre nachzuweisen, dass diese Politik auch zu Geldeinsparungen führt, zum Wohle des Verbrauchers und der Umwelt.