Müllverbrennungsanlage: Trotz Widerstand wird gebaut
von Manfred Krossa, stellv. SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (15.10.2009)

Schon frühzeitig hat die Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen auf die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage in Krefeld reagiert, so der SPD Bezirksvertreter Manfred Krossa. Einstimmig wurden Resolutionen in der BV verfasst und an die Entscheidungsträger in Krefeld geschickt. Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland wurde gebeten, die Interessen der Stadt Duisburg zu wahren. Das Ergebnis sieht man, Baukräne zeugen von der Erweiterung der Müllverbrennungsanlage und die Belastungen treffen Duisburg, speziell Rumeln-Kaldenhausen.

In einer Presseveröffentlichung hat der Duisburger Stadtdirektor Peter Greulich zu Recht den Unmut der Verwaltung und damit verbunden die Ablehnung Duisburger Belange beklagt. Ob aber, wie er erläutert hat, die Kapazität der Müllverbrennungsanlage nach 2012 wieder erniedrigt wird ist fraglich, denn die der BV vorgelegten Mitteilungsvorlagen besagen anderes. Nach dem Zitat “Alt- und Ersatzkessel laufen bis 2012 parallel“ fragt sich die SPD, ob der Verwaltung andere als die in den Mitteilungsvorlagen veröffentlichten Informationen vorliegen?
Hier bedarf es noch einer Klärung der Sachlage.