Keine zusätzliche LKW Belastung durch Bayer Uerdingen

Die starke Verkehrsbelastung der Düsseldorfer Straße in Rumeln-Kaldenhausen ist wieder einmal ein Hauptthema bei den betroffenen Bürgern. Eltern haben Angst um ihre Kinder, wenn sie mit dem Fahrrad diese Straße benutzen, älteren Bürgern ist es manchmal schier unmöglich, die Fahrbahn zu queren.
Ein Grund hierfür ist der zusätzliche LKW Verkehr durch Schließung der Friemersheimer Straße. Zurzeit wird ein Gerücht durch den Ort gestreut, dass Bayer Uerdingen die Friedensstraße schließen möchte, eine Verbindung von Uerdingen nach Duisburg-Mühlenberg, quer durchs Betriebsgelände. Anlass für den SPD Bezirksvertreter Manfred Krossa, sich aus erster Hand bei den Bayer Werken informieren zu lassen. In einem Gespräch mit Herrn Münker wurde klar gestellt, dass die Friedensstraße erst dann geschlossen wird, wenn der neue Autobahnzubringer L473n fertig gestellt ist, also keinesfalls vor Ende 2006. Ferner wies er auf Anfrage von Krossa darauf hin, dass den Spediteuren, die für Bayer fahren, die Fahrtroute vorgegeben wird. Im Klartext heißt das, eine möglichst schnelle Zufahrt zur nächsten Schnellstraße suchen und auf jeden Fall Vermeidung von innerstädtischen Durchfahrten. Der Autobahnzubringer in Kaldenhausen "Europaring" ist daher zentraler Punkt für die LKW Zu- und Abfahrt. Eine zusätzliche Belastung für Rumeln-Kaldenhausen tritt also nicht ein. Manfred Krossa stellte ferner die Frage nach dem neu gebauten Werkstor des Bayerwerkes, welches nahe dem Brückenneubau der L473n errichtet wird. Herrn Münker von Bayer Uerdingen sagte dazu, dass der LKW Verkehr auf der Duisburger Straße (ehemalige B57 Zufahrt zum Autobahnzubringer) nur um verlagert wird. Alle Spediteure sind heute gehalten, das Werkstor an der Duisburger Straße zu nutzen. Zukünftig ebenso, nur zur Entlastung der Straße findet die LKW Ein- Ausfahrt unmittelbar an der Auffahrt zur Schnellstraße statt.
Eine Verbesserung der Verkehrssituation und des Umweltschutzes.
Wichtig für Rumeln-Kaldenhausen ist, so der SPD Bezirksvertreter Manfred Krossa, dass die Friedensstraße geöffnet bleibt, so dass auch weiterhin der LKW Verkehr Richtung logport diese Straße nutzen kann.

An die Betreiber von logport ist nun die Aufgabe weiterzugeben, ihren Spediteuren, ähnlich wie Bayer Uerdingen, eine Fahrtroute vorzugeben, die die Belastung der Ortsstraßen vermindert.