Das Bergbaumuseum braucht zum Jahresende eine neue Heimat

Das Bergbaumuseum Rheinhausen ist zurzeit noch in den Räumen der Caritaswerkstätten untergebracht. Diese benötigen die vom Bergbaumuseum genutzten Räume demnächst wieder selber, so dass das Bergbaumuseum zum Jahresende eine neue Heimat finden muss, in der die gesammelten Exponate ausgestellt werden können. Der Bekanntheitsgrad des bergbaukundlichen Museums geht über die Grenzen von Rheinhausen hinaus und stellt einen Teil des historischen Hintergrunds unseres Bezirkes dar. Das Wissen um den Bergbau, den Aufbau von Zechen und was überhaupt ein Pütt ist, darf nicht verloren gehen. Daher beantragt die SPD Fraktion für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen eine der Villen im Diergardtpark als neue Heimat bereitzustellen.

Wie viel Schulkinder bisher die Räume des Bergbaumuseums besucht haben ist kaum zu schätzen. Das Wissen, welches ihnen dort vermittelt wurde, lebt damit in der heutigen Generation weiter.
Der Wohlstand, in dem wir heute leben, haben wir zum größten Teil der Schaffenskraft der Bergleute zu verdanken.
Unter welchen widrigen und schwierigen Bedingungen gearbeitet werden musste und welche Werkzeuge und Maschinen zum Einsatz kamen, kann im Bergbaumuseum hautnah erlebt werden. Die Ehrenamtler, die mit viel Mühe und Fleiß dieses Schmuckstück der Arbeitskultur im Revier aufgebaut und erhalten haben, brauchen dringend eine neue Unterkunft. Wie die SPD erfahren hat, wird eine der beiden Villen im Dirgardtpark zum Jahresende frei, eine Gelegenheit, dem Bergbaumuseum eine sichere Bleibe für ihre Ausstellung zu beschaffen.
Da die Villen selber noch Relikte aus der Bergbauzeit sind und in den Park eingebunden, würde eine Unterbringung hier auch Sinn machen und für die denkmalwürdige Villa wäre eine gute Nutzung gefunden.