Am 23.10.2008 haben die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) das Informationszentrum für
Kälte-, Klima- uns Energietechnik (IKKE) in der ehemaligen Ausbildungswerkstatt des Kruppschen Hüttenwerks Rheinhausen an
der Kruppstaße besichtigt.
Das IKKE ist eine gGmbH, ist also eine gemeinnützige
Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter die Kältebauer-Innung NRW ist.
Das ehemalige Gebäude der Lehrwerkstatt
wurde in seinen Außenumrissen erhalten. Das Bild ist erhalten, aus Gründen der Wärmedämmung hat es aber neue Fenster
erhalten und die Außenwände wurden isoliert, so wie es sich für Klima- und Energietechniker gehört.
Die frühere große Werkstatthalle wurde funktional so unterteilt, dass die heutigen Erfordernisse erfüllt
werden. Zur besseren Ausnutzung der Raumvolumina wurde in der hinteren Halle ein Zwischengeschoss eingezogen,
Raumreserven für die Zukunft.
Die Räume sind mit den modernsten Einrichtungen zur Aus- und Weiterbildung mit den dazugehörigen Schulungsräumen eingerichtet.
Gleichzeitig wurden Übernachtungsmöglichkeiten für Auszubildende und Schulungsteilnehmer mit 59 Betten geschaffen
einschließlich der dazugehörigen Restauration, die noch aus der früheren Nutzung als Qualifizierungszentrum übernommen werden
konnte.
Die vom Geschäftsführer Herrn Beermann vorgetragenen Perspektiven zeigen auf, dass die
Möglichkeiten, die das gesamte Projekt bietet, bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind und durch weitere Kooperationen mit Firmen und
Instituten noch erhebliche Potentiale bestehen.
Wenn man bedenkt, dass die Arbeit erst im Februar hier
begonnen wurde, kann man dem Informationszentrum und seinen Mitarbeitern nur höchstes Lob aussprechen und
ermuntern, in diesem Sinne so weiter zu machen.
Der Kauf und der Umbau des Gebäudes haben nach Aussage der
Geschäftsführung rund 12,5 Mio. Euro gekostet, von denen ein erheblicher Teil gefördert wurde.
Bedingt durch diese Förderung und durch die Inanspruchnahme von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen können auch
Einrichtungen im Hause durch Dritte genutzt werden, wie zum Beispiel der Hörsaal, der im nächsten Jahr mit Hilfe der Arge hergerichtet
werden soll.
Die Nutzung muss natürlich mit dem Eigentümer abgestimmt werden. Hier hat
die Geschäftführung sogar eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt angeboten, welches ja schon für die Vermarktung der Rheinhausen
Halle verantwortlich ist.
Alle BV-Mitglieder, so war der Eindruck der SPD-Vertreter, waren vollen Lobes über
das, was dort geschaffen wurde, denn es ist ein weiterer Lichtblick in der Entwicklung von Logport und somit auch für Rheinhausen.
Reiner Friedrich
SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen