Das, was den Rumeln-Kaldenhausener Kindern nach
der Schließung des Hallenbades Rumeln bevorsteht, steht auch anderen Rheinhausener Kindern nach Schließung des Hallenbades an der
Schwarzenberger Straße bevor. Schuld daran ist der Beschluss des CDU und GRÜNEN geführten Rates der Stadt Duisburg,
Ausnahmen für Rumeln-Kaldenhausener Kinder werden hier nicht erwähnt.
Komisch, dass
der örtlichen CDU dies erst jetzt auffällt, 8 Monate vor der nächsten Kommunalwahl. Diese
Beschlüsse waren auch der CDU vor dem Baubeschluss für das neue Hallenbad am Toeppersee bekannt und wurden
seinerzeit von der SPD schon mit den gleichen Forderungen diskutiert, wie jetzt wieder von den Eltern in Rumeln.
Damals spielten die Gründe der SPD für die CDU keine Rolle, trotz der seinerzeit schon bekannten Mehrkosten, alleine für den
Schülertransport in ganz Rheinhausen von mehr als 122.000 € pro Jahr. Auch viele Schulleiter
haben sofort reagiert und einen Widerspruch gegen die neue Standortwahl des Schul-Hallenbads formuliert. Das
Hallenbad am Toeppersee hätte nach Auffassung der SPD nur Sinn gemacht, wenn das vorhandene Freibad als Kombibad weitergeführt worden
wäre. Da dies nicht der Fall ist, wäre eine Hallenbadlösung an der Schwarzenbergerstraße und das des Hallenbades Rumeln mit dem
Betrieb durch Dritte diesbezüglich die bessere Lösung gewesen und hätte mindestens 122.000 € Mehrkosten alleine an Schülertransporten
gespart.
Aber das wollte, wie mehrmals berichtet, die Duisburger CDU nicht!
Bleibt nur zu hoffen, dass es im Interesse der Rumeln-Kaldenhausener Eltern und Kinder jetzt doch noch
gelingen würde, für die Weiterführung des Hallenbades Rumeln eine finanziell und politisch trägfähige
Lösung zu finden.
Reiner Friedrich
Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes