Die CDU beschäftigt sich nur mit anderen Parteien, nur um sich selbst kümmert sie sich nicht
von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen

Wenn es für die CDU eine Gefahr für die Demokratie gibt, dann liegt diese immer Links. Nachzulesen auf der Web-Seite der CDU Ortsgruppe Rumeln-Kaldenhausen. Polemisch werden dort wie die Linken mit den früheren Machthabern der DDR in einen Topf geworfen. Aber das reicht der CDU noch nicht, denn sie versucht mit ihren Aussagen auch die SPD in das gleiche Fahrwasser zu ziehen. Wie schon so häufig werden hier Dinge veröffentlicht, die in die Rubrik Geschichtsverfälschung einzuordnen sind, denn die SPD hat keine DDR-Vergangenheit, die CDU und die FDP aber wohl. Wer hat denn die Blockflöten aufgenommen? Die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden, daher stochert die SPD nicht ständig in der Vergangenheit, wir leben in der Jetztzeit, in ihr treten wir an und machen eine soziale Politik für die Menschen.
Offiziell verhält sich die CDU immer so, als hätte sie mit Radikalen und Randgruppen nichts zu tun, nachweislich benutzt sie aber die rechten Randgruppen immer wieder zur Mehrheitsbeschaffung, wie es im Duisburg Rat zu erleben ist.

Interessant ist auch die Aussage der CDU Rumeln-Kaldenhausen, dass die SPD und die Linken für die Aufstellung eines Wahl-Groß-Plakates in diesem Stadtteil zuständig wären. Sie hätten bereits ohne Erfolg bei der Verwaltung interveniert, um das Plakat entfernen zu lassen, aber das ginge nicht, da in Rheinhausen „Rot Rot“ politisch zusammenarbeiten würden.
Allen Bürgerinnen und Bürgern ist bekannt, dass der Verwaltungschef Oberbürgermeister Adolf Sauerland von der CDU ist. Gibt es hier Kommunikationsprobleme zwischen der örtlichen CDU und der CDU Stadtspitze oder warum reagiert die Verwaltung nicht auf die Einwände der Rumeln-Kaldenhausener CDU?
Parteien haben nichts mit der Aufstellung von Wahl-Groß-Plakaten zu tun, das wird allein von der Verwaltung geregelt!

Ein weiterer Gipfel der Unwahrheiten ist die Behauptung der CDU, dass die SPD nur eine Einheitsschule bilden würde und Gymnasium, Realschule und Hauptschule abschaffen.
Woher bezieht die CDU nur ihre Informationen? Selbst in Duisburg hat der CDU-Schuldezernent in der letzten Schulausschusssitzung die Aussage getätigt, dass die Hauptschule ein Auslaufmodell ist und spätestens 2015/16 nicht mehr existent sei und der Weg zum zweigliedrigen Schulsystem tendiere.
Für die SPD ist der Elternwille die maßgebliche Grundlage für die Form des zukünftigen Schulsystems und danach werden wir uns auch in Duisburg entscheiden.
Wenn die Eltern andere Schulformen bevorzugen, dann werden wir versuchen, diesen Wünschen gerecht zu werden.

Ferner behauptet die CDU, dass die SPD nur Mammutschulen mit mehr als 1000 Schülern haben will, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wer hat sich denn gegen die Zusammenlegung der Rheinhauser Realschulen zu einer Mammutschule mit bis zu acht Zügen jahrelang erfolgreich gewehrt?
Dass wir nicht in unserem Denken verharren zeigt sich bei den neuen Anmeldezahlen für die Schulen im Bezirk.
Hier reagierten wir politisch sofort auf die geänderten Anmeldezahlen, so ist es uns mit unseren Kooperationspartnern Grüne und Linke gelungen, eine zusätzliche Eingangsklasse bei der Lise-Meitner-Gesamtschule zu installieren.