Wenn es für die CDU eine Gefahr für die Demokratie gibt, dann liegt diese immer Links. Nachzulesen auf der Web-Seite
der CDU Ortsgruppe Rumeln-Kaldenhausen. Polemisch werden dort wie die Linken mit den früheren
Machthabern der DDR in einen Topf geworfen. Aber das reicht der CDU noch nicht, denn sie versucht mit ihren Aussagen auch die SPD
in das gleiche Fahrwasser zu ziehen. Wie schon so häufig werden hier Dinge veröffentlicht, die in die Rubrik
Geschichtsverfälschung einzuordnen sind, denn die SPD hat keine DDR-Vergangenheit, die CDU und die FDP aber wohl.
Wer hat denn die Blockflöten aufgenommen? Die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden, daher stochert die SPD nicht ständig
in der Vergangenheit, wir leben in der Jetztzeit, in ihr treten wir an und machen eine soziale Politik für die
Menschen.
Offiziell verhält sich die CDU immer so, als hätte sie mit Radikalen und Randgruppen nichts zu tun,
nachweislich benutzt sie aber die rechten Randgruppen immer wieder zur Mehrheitsbeschaffung, wie es im
Duisburg Rat zu erleben ist.
Interessant ist auch die Aussage der CDU Rumeln-Kaldenhausen, dass die SPD und die Linken für die Aufstellung eines
Wahl-Groß-Plakates in diesem Stadtteil zuständig wären. Sie hätten bereits ohne Erfolg bei der Verwaltung interveniert, um das
Plakat entfernen zu lassen, aber das ginge nicht, da in Rheinhausen „Rot Rot“ politisch zusammenarbeiten würden.
Allen Bürgerinnen und Bürgern ist bekannt, dass der Verwaltungschef Oberbürgermeister Adolf Sauerland von der
CDU ist. Gibt es hier Kommunikationsprobleme zwischen der örtlichen CDU und der CDU Stadtspitze oder warum reagiert die Verwaltung
nicht auf die Einwände der Rumeln-Kaldenhausener CDU?
Parteien haben nichts mit der Aufstellung von
Wahl-Groß-Plakaten zu tun, das wird allein von der Verwaltung geregelt!
Ein weiterer Gipfel
der Unwahrheiten ist die Behauptung der CDU, dass die SPD nur eine Einheitsschule bilden würde und Gymnasium, Realschule und
Hauptschule abschaffen.
Woher bezieht die CDU nur ihre Informationen? Selbst in
Duisburg hat der CDU-Schuldezernent in der letzten Schulausschusssitzung die Aussage getätigt, dass die Hauptschule ein Auslaufmodell
ist und spätestens 2015/16 nicht mehr existent sei und der Weg zum zweigliedrigen Schulsystem tendiere.
Für die SPD
ist der Elternwille die maßgebliche Grundlage für die Form des zukünftigen Schulsystems und danach werden
wir uns auch in Duisburg entscheiden.
Wenn die Eltern andere Schulformen bevorzugen, dann werden wir versuchen,
diesen Wünschen gerecht zu werden.
Ferner behauptet die CDU, dass die SPD nur Mammutschulen mit mehr als 1000
Schülern haben will, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wer hat sich denn gegen die
Zusammenlegung der Rheinhauser Realschulen zu einer Mammutschule mit bis zu acht Zügen jahrelang erfolgreich gewehrt?
Dass wir nicht in unserem Denken verharren zeigt sich bei den neuen Anmeldezahlen für die Schulen im Bezirk.
Hier reagierten wir politisch sofort auf die geänderten Anmeldezahlen, so ist es uns mit unseren
Kooperationspartnern Grüne und Linke gelungen, eine zusätzliche Eingangsklasse bei der Lise-Meitner-Gesamtschule zu installieren.