So geht die CDU-Ratsfraktion mit den Rheinhauser Bürgern um

Die Aussage von Herrn Griebeling (CDU Ratsfraktion) in der Diskussion um den Beschluss zum Bäderkonzept Toepperseebad im Bezirk Rheinhausen ist ja wohl kaum zu überbieten.
Zitat:
Wenn die Rheinhauser im Sommer schwimmen gehen wollen, so bieten sich doch die schönen Freibäder im Duisburger Süden an.
Nach der Verwaltungsvorlage sollen die Bürger Rheinhausens die Bäder im Norden benutzen oder im Sommer in den Becken am Kruppsee oder in Homberg stehen, denn Schwimmen und Liegen wird dann da nicht mehr möglich sein. Dies hat die CDU wohl erkannt und bietet jetzt die hervorragenden Freibäder im Süden Duisburgs an.

Des Weiteren hat Herr Griebeling behauptet, dass bei einem möglichen Betrieb des Freibades Toeppersee im Jahre2007 mit Verlusten von bis zu 250.000 Euro zu rechnen sei.
Mit diesen Einnahmeausfall würde der Eigenbetrieb DuisburgSport schon Insolvenz anmelden müssen, so Herrn Griebeling.

Wenn dies wirklich so ist, hätte der Eigenbetrieb DuisburgSport erst gar nicht mit dieser schlechten finanziellen Ausstattung gegründet werden dürfen, denn es wird auch in Zukunft schlechte Sommer geben. Wenn die Verwaltung keine Kosten im Haushalt des Eigenbetrieb DuisburgSport eingestellt hat, um einen Freibadbetrieb in diesem Sommer zu gewährleisten, so kann das nicht zu Lasten der Rheinhauser Bürger geschehen.

Gelten Versprechungen von Oberbürgermeisters Sauerland wenig bis gar nichts?
Die öffentliche Zusage des Oberbürgermeisters lautete: "Es wird nichts geschlossen, bevor eine Ersatzlösung geschaffen ist".

Die SPD Fraktion will diese Aussage nicht kommentieren, hierüber kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

Reiner Friedrich

SPD Fraktionsvorsitzender