Die Betroffenen sind im Genehmigungsverfahren nicht ausreichend informiert und wie sonst üblich beteiligt
worden.
Die Stadt, das heißt alle politischen Kräfte gleich welcher Partei müssen sich geschlossen hinter die
Betroffen stellen und ihnen jegliche, auch rechtliche, Unterstützung zu kommen lassen, wie dies in anderen betroffenen Gemeinden
geschieht.
Ein Unternehmen, wie die Firma Bayer, muss in einem Verfahren die rechtliche Prüfung der Rechtmäßig des
Verfahren im Klagefall abwarten, wie es jeder Bürger bei einem Baugenehmigungsverfahren mit einem Baustopp bis zur rechtlichen
Klärung tun muss.
Das gleiche gilt bei der Prüfung des Verfahrens, denn hier wurde im Planfeststellungsverfahren nur der Bau
genehmigt. Die Betriebsgenehmigung wurde bisher nicht erteilt, weil die Bedingungen für den Betrieb im Planfeststellungsverfahren noch
nicht abschließend geklärt sind. Dies ist rechtlich bedenklich und nicht normale Praxis bei einem solchen Verfahren. Bei einer
Versagung der Betriebsgenehmigung liegt das alleinige Risiko bei der Firma Bayer.
Wenn die Betriebsgenehmigung erteilt werden sollte, müsste für diese CO-Pipeline der höchste
Sicherheitsstandart angesetzt werden. Alle entstehenden Kosten sind durch die Firma Bayer zu tragen.
Da auch die CO-Leitung über etliche städtische Grundstücke geführt wird, sollte die Stadt ihre rechtlichen
Möglichkeiten für den Fall der Besitzeinweisung nutzen. Sollten hier schon Gestattungsverträge bestehen, muss geklärt werden, wer
diese Zusagen ohne Beteiligung von Ratsgremien getroffen hat.
Der Landtag muss die Verfassungsmäßig der gesetzlichen Grundlagen und die Anwendung in diesem Einzelfall
prüfen, denn ob hier das Allgemeinwohl herangezogen werden kann ist zu bezweifeln, denn die Leitung dient ausschließlich dem
wirtschaftlichen Vorteil der Firma Bayer.
Maßgeblich zur Durchsetzung der Forderungen ist aber der Appell, dass sich alle
politischen Kräfte im Interesse der betroffenen Bürger zusammen tun. Die Schuldzuweisungen der vergangenen Wochen führen zu keinem
Ergebnis für die Betroffenen. Das Ziel kann man nur unter Zusammenschluss aller Kräfte erreichen.
Abschließend wurde beschlossen,
die Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative zu unterstützen und auch inhaltlich mit der Bürgerinitiative zusammenzuarbeiten, zumal
es auch andere gemeinsame Ansatzpunkte, wie die Verhinderung des Kohlekraftwerkes in Uerdingen, gibt.