Der Cito-Test gehört zu den Schuleingangstests und gibt besonders bei Schülern mit
Migrationshintergrund ein Bild der deutschen Sprachkenntnisse. Im Bezirk Rheinhausen
leben viele Mitbürger mit Migrationshintergrund, daher ist der Anteil der Grundschulkinder
aus diesen Familien recht hoch.
Um allen Kindern in den Schulen gleiche Chancen zu gewähren,
finden Schuleingangstests statt, die auch den Stand der deutschen Sprache abfragen.
Einer dieser Tests ist der Cito-Test.
Die SPD Fraktion Rheinhausen möchte von der
Verwaltung Antworten zum Cito-Test in Rheinhausen erhalten.
Beim Cito
Sprachstandstest werden die Kinder mit Hilfe eines PC's, einem Kopfhörer und einer Maus durch
ein Computerprogramm geführt. Dabei begleitet sie ein farbiges Hampelmännchen namens
PRIMO, welcher in deutscher Sprache mit den Kindern kommuniziert. Den gleichen Test
machen Kinder mit Migrationshintergrund zwei Wochen später noch einmal in ihrer
Muttersprache. Dadurch ist feststellbar, ob die Kinder über den gewünschten Wortschatz
verfügen.
Der Cito-Test ist ein bilingualer Sprachtest für einzuschulende Kinder.
Erfahrungen bei der Entwicklung und der Durchführung der PISA-Studie werden bei diesem Test
eingesetzt, um das Sprachniveau der Muttersprache und das Sprachniveau der Schulsprache
festzustellen. Damit können Defizite bei Vorschulkindern entdeckt und ausgeglichen werden.
In Zusammenarbeit mit der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus
Zuwandererfamilien (RAA), dem Schulamt und den Landesinstituten wurde der bilinguale
Sprachtest auf deutsche Verhältnisse übertragen.
Die Stadt Duisburg führt diesen Test
als erste deutsche Stadt zum Schuljahr 2004/2005 ein. Folgende Fragen stellt die SPD Fraktion in
Verbindung mit dem aktuellen Cito-Test an die Verwaltung: