CDU will die Tempo 30 km/h Begrenzung auf der Düsseldorfer-Straße aufheben

Damit hat weder die SPD Fraktion Rheinhausen, noch der SPD Ortsverein Rumeln-Kaldenhausen gerechnet, mit welcher Aussage der CDU Bezirksvertreter Hans Partenheimer an die Öffentlichkeit ging.
Schauplatz: Donnerstag, der 15. März, Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen, hier verkündete Herr Partenheimer, dass sich die CDU für eine Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Düsseldorfer-Straße einsetzen wird, sobald diese mit einem neuen Asphalt versehen ist.
Das darf doch einfach nicht wahr sein. Wie lange hat die SPD Fraktion kämpfen müssen, bis die Düsseldorfer-Straße, die ja bekanntlich im Vorbehaltsnetz der Stadt Duisburg ist, endlich eine Geschwindigkeitsbeschränkung erhalten hat.

Die Düsseldorfer-Straße zeichnet sich durch eine besondere Verkehrssituation aus, die gerade bei den schwächeren Verkehrsteilnehmern zu Gefahrenmomenten führen kann. So ist der Bürgersteig an einigen Stellen so schmal, dass kaum einmal eine Person entlanglaufen kann. Radfahrer stehen im ständigen Konflikt mit dem fließenden Verkehr, an dem auch keine geringe Zahl von LKWs beteiligt ist.

Die Straße ist nicht so breit, dass Fahrspuren für Radfahrer auf die Fahrbahn aufgetragen werden könnten. Alles in allem eine sehr unbefriedigende Situation, die auf keinem Fall besser würde, wenn eine neue Asphaltdecke für eine bessere Fahrbahnqualität sorgt.

Insbesondere muss an die vielen Schüler und Kinder gedacht werden, die diesen Weg zur Schule oder Kindergarten benutzen müssen. Auch um die Senioren und Menschen mit Behinderungen sorgt sich die SPD, denn für alle Verkehrsteilnehmer sollte ja maximaler Schutz gegeben sein. Mit der Beschränkung auf 30 km/h im Gefahrenbereich der Düsseldorfer-Straße hat die SPD erreicht, dass es hier sicherer wird.

Hände weg von der Geschwindigkeitsbeschränkung. Hier die Bitte an die CDU und speziell an Herrn Partenheimer:
Überlegen Sie sich noch einmal genau, was sie mit einer Aufhebung der Beschränkung auf 30 km/h erreichen würden. Nach Abwägung der Tatsachen werden auch Sie erkennen, dass die bestehende Lösung die Beste ist und nicht geändert werden darf.