Die Verwaltung führt zurzeit ein Moderationsverfahren zur Beteiligung der Bürger am Konzept Duisburg 2027
durch. Dabei sollen die Weichen für die Planung und Entwicklung zukunftsweisender Stadtplanungs- und Flächennutzungskonzepte entwickelt
werden.
Da im Rahmen der Stadtplanung, -entwicklung und Raumplanung laufend neue Bebauungspläne umgesetzt
werden, sollten die Denkansätze, die im Partizipationsprozess entwickelt werden, auch in die politischen Gremien einfließen und behandelt
werden.
Hierzu ist auch ein wechselseitiger Austausch und Dialog erforderlich.
Die Verwaltung führt zurzeit ein, in den ersten Schritten von der Politik isoliertes, Moderationsverfahren durch, in
welchem die Bürger aufgefordert werden, ihre Vorstellungen für eine zukunftsfähige Stadt einzubringen.
Dies scheint aus
Sicht der Rheinhauser Politik nicht sinnvoll.
Wir meinen, dass bereits in der ersten Stufe des Verfahren
ein Dialog stattfinden muss, so dass die Überlegungsansätze der Bürger über die Politik auch frühzeitig und schnell umgesetzt werden können,
denn das Konzept Duisburg 2027 soll ein lebendes Konzept werden und nicht nur zur Erstellung eines Planes führen, der bei den zukünftigen
Planungen keine weitere Beachtung mehr findet.
Da die Verwaltung hierzu trotz mehrfacher entsprechender Antragstellung
keine Vorstellungen entwickelt hat, macht die Bezirksvertretung Rheinhausen hierzu einen Vorschlag, der in der nächsten Sitzung als
Tischvorlage vorgelegt und diskutiert werden soll.