Um zu erfahren, ob Gerüchte wahr sind, die Freiwillige Feuerwehr (FF) Bergheim-Oestrum aufzulösen,
hat die SPD Fraktion eine Anfrage an die Verwaltung gestellt und erwartet, dass diese in der
letzten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen beantwortet wurde. Ein Löschzug der FF,
hauptsächlich bestehend aus jungen Leuten, wartete gespannt auf der Empore des Sitzungssaals, um zu
erfahren ob die Verwaltung die Gerüchte entkräften kann. Weit gefehlt, auf die Antwort warteten sie
vergeblich.
Die Enttäuschung bei den jungen Leuten war groß, denn ein so
verantwortungsvolles Ehrenamt braucht das Vertrauen und die Unterstützung von Seiten der Verwaltung.
Oder
ist zurzeit ein Umdenken bei der Verwaltung gegeben? Statt Kürzung an allen Ecken und Enden die
Infrastruktur zu erhalten, die die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Dies würde auch
die Verzögerung bei der Beantwortung der SPD Fragen erklären – muss doch ein sicheres Konzept erarbeitet
werden, welches das Rettungs- und Sicherheitswesen betrifft.
Hilfe in Minuten hat sich die
Feuerwehr auf die Fahne geschrieben.
Um das in die Praxis umzusetzen, ist es wichtig, dass die
Entfernung, die die Rettungskräfte zurückzulegen haben, kurz ist. Die Anordnung von Stützpunkten der FF im
Stadtteil ist ideal und wie Bergheim-Oestrum zeigt, bereits vorhanden. Warum soll dieser Vorteil aufgegeben
werden? Es macht absolut keinen Sinn, die vorhandenen ehrenamtlichen Helfer zu verunsichern.
Würde
sich nicht aus Frust sogar die Gruppe auflösen und die Helfer verabschieden sich für immer aus der FF?
Dies darf nicht geschehen, daher kann die Antwort aus der Verwaltung nur lauten:
"Die freiwillige Feuerwehr
ist uns sehr wichtig, der Stützpunkt Bergheim-Oestrum muss erhalten bleiben und die ehrenamtliche Tätigkeit der
Hilfskräfte gestützt werden".