Verhinderung der Einstufung des Heidewegs in ein allgemeines Wohngebiet

In der Mitteilungsvorlage: 07-0449/2 zur Planung der Erweiterung der Müllverbrennungsanlage Krefeld, wird unter „Offene Fragen zu Auswirkungen auf das Duisburger Stadtgebiet“ unter „2) Lärmimmisionen“ folgende Änderung des Wohngebiets beschrieben:
Die Wohnbebauung um den Immissionsaufpunkt IP3 am Heideweg 55 in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen wurde als allgemeines Wohngebiet eingestuft.
Die Umwandlung der bisherigen Wohnqualität eines reinen Wohngebietes in ein allgemeines Wohngebiet kann nicht akzeptiert werden, da dies für die Bewohner eine deutliche Minderung der Wohnqualität und dem Wert ihrer Immobilien darstellt.

Außerdem kann nicht akzeptiert werden, dass die Lärmbelastung in diesem, durch Landwirtschaft geprägten Raums, ansteigen soll. Die zu erwartenden Belastungen durch PM10 Feinstäube ist hierbei noch gar nicht berücksichtigt.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Rheinhausen bitten daher Herrn Oberbürgermeister Sauerland und die Verwaltung der Stadt Duisburg alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um zu verhindern, dass das Quartier Heideweg von einem „Reinen Wohngebiet“ in ein „Allgemeines Wohngebiet“ umgewandelt wird.