Nach alter Tradition wurde vor Beginn der „Fahrt ins Blaue“ nichts verraten.
Idee und Planung kamen, wie bereits im letzten Jahr von Inge Mellenthin-Krossa, die die erwartungsvollen
Mitreisenden bei herrlichem Wetter zu einer Fahrt ins Unbekannte einlud. Im Bereich des Kölner
Autobahnrings wurden die vermeintliche Ziele Aachen oder das Phantasialand von Inge
Mellenthin-Krossa lächeln verneint, denn das Zielgebiet sei noch südlicher gelegen.
Kurz vor dem Moselort Alken konnte aus dem Busfenster die gut erhaltene Burg Thurant
gesehen werden, die erste Station der „Fahrt ins Blaue“.
Die Reise war so geplant, dass für alle Teilnehmer ein Angebot bereitstand, erklärte Inge
Mellenthin-Krossa, so wurde die Burg Thurant von den „Wanderern“ bestiegen, während die Anderen einen
Moselspaziergang unternehmen konnten.
Aktivität macht hungrig, daher war das
anschließende Mittagessen im Nachbarort Oberfell sehr willkommen. Gut gestärkt ging es dann zum
Anleger eines Moselfahrgastschiffes. Vorbei an den steilen Hängen der Weinberge konnte gemütlich
die Mosellandschaft und so manches Weinfass angeschaut werden.
Ob jetzt nicht schon bei dem
einen oder anderen das nächste Ziel erkannt wurde? Was nützt es, wenn man ein
Weinfass nur von außen sieht, den Wein aber nicht probiert? Also wurde der Wein dort besucht, wo sein Leben
beginnt und er zur köstlichen Reife gelangt, im Weinkeller. Der Kellermeister verstand nicht nur
was vom Wein, er verstand auch die richtige Stimmung zu schaffen. Nach dem dritten
Wein packte der Mundschenk seine „Quetschkommode“ (Akkordeon) aus, jetzt sangen selbst die Schüchternen mit
geölter Stimme mit.
So werden Zeiten in fröhlicher Runde bei einem köstlichen Wein unvergesslich.
Welchen Wert der Wein hat, stellte bereits der alte Grieche Plutarch fest, der sagte:
„Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste,
unter den Nahrungsmitteln das angenehmste“.
Nach dem anschließenden Abendessen musste
leider die Heimfahrt angetreten werden. Die gute Stimmung aber wurde in den Bus importiert. Eine Mitreisende
packte ihre Mundharmonika aus und bei den „alten Liedern“ wurde die Heimfahrt kurzweilig.
Ausblick auf die Burg Thurant |
Die Burg ist bald erreicht |
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Blick in den Innenbereich der Burg |
Alken von der Burg aus gesehen |
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Der Abstieg beginnt |
Romantisch durch die Weinberge |
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Ein weiser Spruch |
Die Pause ist verdient |
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Die Kunst der richtigen Zeit |
Ein letzter Blick auf Thurant |
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Das schöne Moseltal |
Unser „Kreuzfahrtschiff“ |
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Gruppenbild der Teilnehmer |
Platz nehmen zur Weinprobe |
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