Verwendung der Fernwärmeleitung im Rheinvorland Friemersheim
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen
Im Jahr 1999/2000 wurde im Rheinvorland ausgehend vom RWE-Kraftwerk auf der rechtsrheinischen Seite parallel zum
Koeppengraben und später parallel zum Rheindeich bis nach Hohenbudberg Bayerwerk eine Stickstoff- und Sauerstoffleitung sowie
parallel dazu eine Fernwärmetrasse 2 x DN 600 verlegt. Die Fernwärmetrasse wurde im Auftrage der
Stadtwerke Krefeld verlegt, um hierüber Krefeld mit Fernwärme zu versorgen.
Bis heute wurden diese Fernwärmeleitungen
nicht in Betrieb genommen!
Die SPD Fraktion Rheinhausen bittet daher die Verwaltung die folgenden
Fragen in der Augustsitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen zu beantworten:
Wird die Leitung zurzeit betrieben?
Wenn nicht, welcher Grund liegt hierfür vor?
Gibt es Pläne, diese Leitung im Zusammenhang mit dem Kraftwerksbau im Chemiepark Uerdingen zu
aktivieren?
Wenn ja, sind die Stadtwerke Duisburg in dieses Projekt involviert?
Das öffentliche Interesse an dieser Leitungstrasse durch das Naturschutzgebiet wurde im Wesentlichen mit
der Fernwärmetrasse begründet.
Ändert sich durch den Entfall der Nutzung der Fernwärmetrasse auch die Rechtsgrundlage für den
Betrieb der N2/O2 Leitung?
Wenn die Fernwärmetrasse nicht betrieben wird, wer hat dann diese Trasse in der Überwachung?