Bahnverbindung von und nach Duisburg über den Bahnhof Friemersheim
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen

Die CDU Rheinhausen erhebt den Bahnhof Friemersheim und die gute Bahnverbindung nach Duisburg derzeit zu Ihrem politischen Schwerpunktthema und lobt sich dabei selbst. Ihr Eigenlob ist aber sehr fragwürdig, da der Anteil, den die CDU an diesem Projekt hat, höchstens so groß ist, wie der, den andere Parteien bereits aufgewendet haben. Die Anstrengungen und Aufwendungen für dieses Projekt will wirklich keiner der CDU streitig machen, aber was erreicht wurde, beruht auf gemeinsamer Arbeit.
Man sollte sich in dieser Sache nicht mit dem Erfolg anderer schmücken und auch deren Leistung anerkennen. So ist z.B. der Erhalt der Taktzeit und der langfristig gesicherte Weiterbetrieb der Bahnlinie des Niederrheiners sowohl dem politischen Druck der Unterschriftenaktion der SPD als auch der guten Zusammenarbeit der Duisburger Mitglieder aller Fraktionen im VRR zu verdanken.

Bezüglich der Gestaltung des Bahnhofes Friemersheim sollte man, wenn ein Fortschritt gefeiert wird, nicht den von den Mitgliedern der Bezirksvertretung unterstützten Einsatz von Frau Leiße in den Regionalgremien NRW zur Förderung des barrierefreien Zuganges vergessen.
„Andere machen auch mal gute Arbeit“ und das sollte man sachbezogen sehen und anerkennen, liebe CDU.
So hat die SPD auch den Antrag der CDU zur Überplanung des gesamten Bahnhofumfeldes mit dem konkreten kurzfristigen Bau von Fahrradständern an der Parallelstrasse zur Entlastung der Situation vor dem Bahnhof mitgetragen.

Eine langfristige konzeptionelle Planung wurde zwar schon in der letzten Legislaturperiode beschlossen aber von der Verwaltung nicht weiter verfolgt, so dass dieses Problem erneut angestoßen werden muss.

Die SPD hat die Entwicklung fest im Auge und wird entsprechend in den Gremien daran arbeiten.