Der starke Bewuchs mit Wasserpflanzen im Toeppersee zeigt deutlich, dass der Nährstoffgehalt
des Sees an eine bedenkliche Grenze gelangt ist. Hierbei stellt die Fütterung der Wasservögel
einen großen Teil der Belastung dar.
Für den Toeppersee besteht bereits ein ganzjähriges
Fütterungsverbot für Wasservögel, aber viele Bürgerinnen und Bürger übertreten dieses Verbot.
Deshalb bittet die
SPD-Fraktion die Verwaltung mit geeigneten Maßnahmen das Fütterungsverbot am Toeppersee durchzusetzen.
Zudem hat die Population der Wasservögel in den letzten Jahren stetig zugenommen. Maßgeblich
für diesen Anstieg war neben dem Fehlen von natürlichen Feinden die immer mehr zunehmende Fütterung der
Wasservögel durch den Menschen mit großen Mengen von altem Brot und Getreide.
Wer hat nicht schon
Mitbürger gesehen, die so große Mengen an Altbackenem zum Toeppersee brachten, dass sich selbst die immer
hungrigen Enten zurückzogen.
Mit welchen Folgen? Das Brot verschimmelt, wird also zur
Gesundheitsgefahr oder sinkt auf dem Seegrund um dort als Nährstoff zur weiteren Überdüngung
beizutragen.
Hier heißt es "unverzüglich handeln", denn Verbote, die nicht geahndet werden, scheinen Grund
für Übertretungen zu bieten.
Aufklärungen über die fatalen Folgen der Fütterung haben in der Vergangenheit
ihren Zweck verfehlt.