Die Absage der Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling, ein Grußwort des Bezirkes bei den Feierlichkeiten zum 40. jährigen
Bestehen des Jugendheims in der Eisenbahnsioedlung zu halten, stößt beim Veranstalter auf Unverständnis.
Feste,
vor allem die, die einem besonderen Anlass gewidmet sind, bedürfen viel Vorbereitungsarbeit. So
hat die SPD-Friemersheim nicht gezögert, dem Jugendheim in der Rheinhausener Eisenbahnsiedlung ihre Unterstützung bei der
Durchführung des Festes zukommen zu lassen. Aber letztendlich wie, was, warum, wann und mit wem jemand eine Veranstaltung
macht, ist letztendlich die Sache des Veranstalters. Dies Recht steht jedem zu, auch der
SPD-Friemersheim.
Die Einladungen zu diesem Fest sind versandt worden ohne jegliche parteipolitische Aussagen. Doch
jeder Veranstalter wird sich das Recht vorbehalten, wer seine Veranstaltung eröffnet. Und da nun mal die SPD-Friemersheim
der Veranstalter ist, wird logischerweise die Begrüßung der OB-Kandidat der SPD Jürgen C. Brandt halten.
Wenn die Bezirksbürgermeisterin dort ein Grußwort des Bezirkes vortragen möchte, würde das nicht verweigert werden,
denn es ist bei Veranstaltungen üblich, Grußworte zuzulassen, obwohl es im Programm nicht ausgewiesen ist.
Eine Brüskierung der Bezirksbürgermeisterin ist demnach nicht gegeben. Sie ist als Bezirksbürgermeisterin
gern gesehener Gast, wie z.B. bei der Karnevalveranstaltung 2009 der SPD-Asterlagen.