Die Äußerung von Herrn Griebeling in der Presse, dass man den Rheinhausern mit der
Nichtöffnung des Freibades nur Gutes tun wollte, damit mit dem Bau des neuen Hallenbades
unverzüglich begonnen werden kann, ist ja wohl lächerlich.
Alle Beteiligten im
Bäder-Worksshop der BV Rheinhausen ist klar, das mit dem Bau des Hallenbades aus zeitlichen Gründen
vor Herbst überhaupt nicht begonnen werden kann, da zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder eine konkrete
Planung geschweige eine Ausschreibung vorliegt. Für die Planung braucht man
mindestens 2 Monate nach Beauftragung, 1 Monat für die Ausschreibung der
Planungsarbeiten, sowie mindestens 3 Monate für die Ausschreibung und Vergabe der Bauarbeiten.
Diese Zeitachsen lassen sich bedingt durch das öffentliche Vergaberecht auch nicht verkürzen.
Dies sollte Herr Griebeling doch wissen, sitzt er doch in seiner Funktion als Ratsherr im
Betriebsausschuss des Eigenbetriebs DuisburgSport. Im Juni/Juli/August bewegt sich auf der Fläche des Freibads
Toeppersee noch nichts, warum dann gerade in den Ferienzeiten das Bad geschlossen halten?
Es ist doch erstaunlich mit welchen fadenscheinigen Begründungen die Öffnung des Freibades in diesem
Jahr schon verhindert werden soll, da selbst die Heranziehung der Betriebskosten nicht mehr schlüssig
nachvollziehbar ist, da sowohl Personalkosten wie auch Erhaltungsaufwand und Energiekosten nachweislich
falsch in der entsprechenden Vorlage angesetzt worden sind und die Erlöse gar nicht betrachtet wurden.
Hier scheint sich der Grundsatz durchzusetzen, was ich nicht will, dass will ich nicht und das passiert
auch nicht, Argumente und Fakten spielen dabei keine Rolle.
Reiner Friedrich
Fraktionsvorsitzender SPD Rheinhausen