Keine Schließung des Rheinhausener Hallenbads

Die Rheinhauser Bezirksvertretung hat einstimmig in der letzten außerplanmäßigen Sitzung beschlossen, dass das Rheinhausener Hallenbad über die Sommermonate geöffnet bleiben soll. Was war Grundlage dieser Entscheidung?
In einer Vorlage der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) wurde vorgeschlagen, das Rumelner Hallenbad während der Sommermonate offen zu halten und dafür das Rheinhausener zu schließen. Hintergrund ist die Eröffnung des neuen Rhein- Ruhr Spaß- und Freizeitbades in Hamborn. Für die Betreibung dieses Bades werden zusätzliche Bademeister und Personal benötigt, die aus anderen Schwimmbädern abgezogen werden sollen, so auch aus dem Rheinhausener. Die Bezirksvertretung hat sich, um eine gerechte Entscheidung finden zu können, die Besucherzahlen der Hallenbäder in Rumeln und Rheinhausen vorlegen lassen.
Da das Hallenbad Rheinhausen ca. dreimal so viele Besucher zählt, war die Entscheidung schnell getroffen. Leider hat die WBD diese Entscheidung nicht mitgetragen.
Daraufhin hat sich der Werbering Rheinhausen Hochemmerich entschlossen, eine Unterschriftenliste zum Erhalt des Schwimmbades auszulegen. Unter dem Motto "Wir sagen Nein! Unser Hallenbad muss offen bleiben!", wird dieses Projekt geführt.
Die örtlichen Parteien unterstützten diese Aktion von Anfang an und setzen darin die Hoffnung, dass das Thema Hallenbad noch nicht vom Tisch ist.
Start der Aktion war das Stadtfest in Rheinhausen. Viele ausgelegte Listen wurden in kurzer Zeit gefüllt. Am Info-Stand der SPD trugen sich bislang mehr als 1000 empörte Bürger ein. Auch in den Geschäften von Rheinhausen werden die Unterschriftenlisten weiter geführt.
Die Aktion endet mit der Übergabe der Unterschriftenlisten an die Oberbürgermeisterin Zieling, um noch mal ein Umdenken in der Verwaltung anzustoßen.