Wie Herr Seidelt, Fraktionsvorsitzender der Bezirksfraktion der CDU Rheinhausen, in der Sitzung der
Bezirksvertretung (BV) am 6. März mitgeteilt hat, wird zur zukünftigen Bäderlandschaft im Bezirk neben dem Naturbad an der
Tegge, dem Neuen Hallenbad, dem Freibad Kruppsse auch das Hallenbad in Rumeln gehören, obwohl der Rat
die Schließung der Hallenbäder Rumeln und Rheinhausen mit Inbetriebnahme des neuen Hallenbades beschlossen hat.
Nach Fertigstellung des neuen Hallenbads ist eine Weiterführung des Hallenbades Rumeln, mit dem Verein
als Betreiber, im Haushalt von Duisburgsport kein Geld mehr vorhanden und die Zuschüsse für das Schulschwimmen würden
ebenfalls entfallen, da im neuen Hallenbad ausreichende Kapazitäten vorhanden sind.
Dies war seinerzeit, in den Beratungen um den Erhalt des Hallenbades Rumeln und des Toeppersee-Freibads, die
klare Aussage des Rates der Stadt Duisburg. Die CDU scheint demnach jetzt intern bereits eine abweichende Entscheidung
getroffen zu haben, die von der SPD natürlich ausdrücklich begrüßt wird, denn der Verein leistet vor
Ort eine hervorragende Arbeit, die auch entsprechend honoriert werden sollte.
Der Vertreter des Eigenbetriebs
Duisburgsport konnte auf Nachfrage der SPD in der BV-Sitzung die Aussagen von Herrn Seidelt nicht bestätigen und verwies auf
den Beschluss des Rates und dem gültigen Vertrag mit dem Verein hin, der sogar beinhaltet, dass
das Bad schon geschlossen werden kann, so fern größere Reparaturen anstehen.
Die CDU muss also hier beim Wort
genommen und aufgefordert werden, sich klar und eindeutig zur Situation des Hallenbades Rumeln zu erklären, denn die Vereinsmitglieder
haben ein Recht auf klare und eindeutige Aussagen.