Zustand der Hauptreparaturwerkstatt

Rückbau ist ein Markt für die Zukunft und ein Thema der Architektur und Stadtplanung, denn ein vernünftiger Umgang mit Denkmälern bewahrt die Geschichte und die Gebäude.
Die ehemalige Hauptreparaturwerkstatt des Rheinhauser Krupp Werkes auf dem heutigen Logportgelände befindet sich weder in einem denkmalwürdigen Zustand noch konnte sie bis heute einer adäquaten Nutzung zugeführt werden.

Der SPD Fraktion liegt der Erhalt der denkmalgeschützten Anlage sehr am Herzen und möchte in einer Anfrage von der Verwaltung beantwortet bekommen, welche Maßnahmen bezüglich der Hauptreparaturwerkstatt unternommen wurden bzw. werden.

Im Einzelnen sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  1. Was hat die Verwaltung getan, um diesen Zustand zu ändern?
  2. Seitens des Eigentümers gab es zahlreiche Bekundungen, die Fläche mit oder ohne Halle nutzen zu wollen. Die Bemühungen einer wirtschaftlichen Nutzung sollen bisher immer gescheitert sein. Wie ist hier der Kenntnisstand?
  3. Wie ist der derzeitige Stand im denkmalrechtlichen Verfahren?
  4. Gibt es einen Abrissantrag oder ein Übernahmebegehren?
  5. Welche Bemühungen gab es bisher seitens der Stadt zur Sicherung der denkmalwürdigen Komponenten?
  6. Wurde in der Zeit auch mit dem Eigentümer die Frage der möglichen Umsetzung denkmalwürdiger Komponenten auf dem Gelände selbst oder an anderer Stelle geprüft?
  7. Wurde bei dieser Frage auch die Möglichkeit der Kostenbeteiligung des Eigentümers oder Dritter mit in die Beratung einbezogen?
  8. Wie sieht die Bewertung der Verwaltung bezüglich der Regulierung dieses Verfahrens aus?
  9. Welche weiteren Schritte wird die Verwaltung unternehmen, um das Problem mit diesem denkmalgeschützten Gebäude zu lösen?
  10. Kann in diesem Verfahren mit einem zeitnahen Umsetzen des Verfahrens gerechnet werden?
  11. Was muss wer tun, damit dieses Verfahren kurzfristig und unter welchen Rahmenbedingungen abgeschlossen werden kann?