Swen Sobeck (Bürger)
Die Öffnungszeiten des Bades sollten arbeitnehmerfreundlich sein, das heißt,
das Bad sollte bis 22:00 Uhr geöffnet sein. Es sollte kein Spassbad sein!
Ingrid Strauss (HHG Schulpflegschaft)
Das jetzige Schwimmbad ist sonntags nur bis 12:00 Uhr
geöffnet ( nicht familienfreundlich )
Joachim Lotze (Krupp-Gymnasium)
Schwimmen ist ein wichtiger Teil des Sportunterrichtes, wenn
dieses ausfallen sollte, würden erhebliche Stundenplanprobleme auftauchen. Es ist auch wichtig, dass der Standort
des Bades zentral bleibt. Im Besonderen spricht er gegen den Standort Toepersee, weil dieser schlecht von den
Schülern erreicht werden könnte.
Fritz Rosin (VSG Rheinhausen)
Sprach sich gegen ein Spaßbad aus. Die zentrale Lage des Bades ist
wichtig.
Johannes Wiese (Bürger)
Kritisiert, dass zu wenig über die Probleme der abgehängten Decke des
Hallenbades an der Schwarzenbergerstraße gesprochen wird, man sollte kostengünstige Sanierungsalternativen
erarbeiten.
Rudi Lisken (SPD Bezirksvertreter Rheinhausen)
Die Standortfrage ist sehr wichtig, dieser muss
zentral sein. Der Toepersee ist schlecht erreichbar.
Norbert Bächtold (SPD Ortsvereinsvorsitzender Asterlagen)
Kritisiert, dass die Wirtschaftsbetriebe
die Bevölkerung verunsichert hat, indem Sie gravierende Sicherheitsmängel bezüglich der Deckenkonstruktion in den
Raum geworfen hat. Wenn diese Mängel den Tatsachen entsprechen würden, warum sind dann bis heute keine
entsprechenden Schritte eingeleitet worden.
Warum lässt man die Menschen verantwortungslos, trotz bekannter
Probleme der abgehängten Decke, weiter das Schwimmbad nutzen. Oder steckt dahinter eine gewisse Strategie?
Weiter übte er Kritik in Richtung WBD, weil diese keinen Vertreter zu dieser Veranstaltung entsandt haben.
Er gab zu bedenken, dass kleinere Gemeinden in Deutschland in der Lage sind, trotz schlechter Haushaltslage ihre
Schwimmbäder zu bewirtschaften. Warum ist Duisburg dazu nicht in der Lage?
Er schlug vor, dass Wege gefunden
werden sollten, um für das Bad Zusatzeinnahmen zu eröffnen. Es könnte zum Beispiel ein kleines Bistro im Schwimmbad
errichtet werden. Auch er steht für eine zentrale Lage des Schwimmbades
Joachim Lotze (Krupp-Gymnasium)
Für die Schulen ist es wichtig, dass die Zentralität des
Schwimmbades gewährleistet ist. Die gute Erreichbarkeit für die Schüler führt zu geringerem Stundenausfall.
Stephan Heiner (Bürger)
Am Anfang war im Haushalt für die Schwimmbäder 20 Millionen DM
bereitgestellt. 2002 waren es nur noch 10 Millionen DM. Aufgrund des Geldmangels wurde nur noch geflickt. Es
entstand ein Investitionstau.
Dem Vorwurf, dass die Öffnungszeiten nicht arbeitnehmerfreundlich seien,
widersprach er. Im Neudorfer Hallenbad wurde eine Öffnungszeit bis 22:00 Uhr getestet. Das Projekt musste wieder
aufgegeben werden, weil die Nachfrage sehr gering war.
Man müsste das Rheinhausener Hallenbad etwas
familienfreundlicher gestalten: z.B. Cafeteria, Ruhezonen usw.
Mutter
Kann ich meine Kinder überhaupt noch zum schwimmen schicken, die Gerüchte das die Decke einstürzen
könnte, bekommen die Kinder in der Schule ja auch mit. Jetzt hat sogar meine Tochter Angst schwimmen zu gehen, weil
sie im Fernsehen den Einsturz der Decke in Bad Reichenhall gesehen hat.
Martin Flasbarth (DLRG)
Hätte man kein Investitionstau und Sanierungsstau, dann hätte man heute
mit geringen Mitteln die Bäder sanieren können. Durch den Stau sind die durchzuführenden Sanierungsarbeiten nicht
mehr wirtschaftlich.
Herr Flasbarth berichtet, dass die DLRG nur wirtschaftlich arbeiten kann, wenn die
angebotenen Kurse für Kinder und Jugendliche weitergeführt werden können. Wenn das Hallenbad Rheinhausen
aufgegeben werden müsste, würde das erhebliche finanzielle Einbußen für die DLRG bedeuten.
Herr Flasbarth
erläutert, dass nicht das Dach sondern die Aufhängung der Zwischendecke, die eigentlich nur für den Schallschutz
eingebaut ist, das Problem ist. Diese Zwischendecke könnte man problemlos beseitigen.
Edith Berger (SPD AG 60 Plus Friemersheim)
Man soll nicht nur flicken sondern sanieren, daher
sollte abgewägt werden, ob der Neubau eines Schwimmbades an gleicher Stelle nicht wirtschaftlicher wäre.
Bürger aus Rumeln-Kaldenhausen
Es wird auch darüber diskutiert das Hallenbad in Rumeln-Kaldenhausen
aufzugeben. Wenn das eintreten sollte, dann müsste das Schwimmbad in Rheinhausen nicht nur den Bedarf der
Rheinhauser sondern auch den der Rumeln-Kaldenhausener decken.
Paul Hofmann (Bezirkssportverband Rheinland)
Übte Kritik an die WBD, weil diese keinen Vertreter
zu dieser Veranstaltung geschickt haben.
Er erklärte, dass der Bezirkssportverband Rheinland die in der
Vergangenheit geführten Diskussionen mit den Wirtschaftsbetrieben wegen deren Engstirnigkeit abgebrochen hat.
Weiter gab er zu bedenken, dass es keine Stadt oder Gemeinde gibt, bei der ein Schwimmbad kostendeckend arbeitet.
Er wies darauf hin, dass das Hallenbad in Rheinhausen das best frequentierte Bad in Duisburg ist
Friedel Genennder (SPD Hochemmerich)
Laut dem Bäderkonzept, dürfen die Bäder nur dann geschlossen
werden, wenn zeitnah ein neues Bad entsteht.
Das Hallenbad ist besonders wichtig für den Breitensport, den 40 %
aller Besucher sind nicht vereinsgebundene Bürger.
Heinz Herbergs (VSG)
Beim Neubau sollte man darauf achten, das es ein Becken nur für Schimmer
geben muss und ein Becken mit höheren Temperaturen für die Sportler, die Wassergymnastik treiben.
Jürgen Fritz (SPD Mitglied des Rates der Stadt Duisburg)
Auch die Bedürfnisse der Menschen mit
Behinderungen müssen berücksichtigen werden, daher ist eine zentrale Lage sehr wichtig.