In einem Antrag bitten SPD, Grüne und Linke in der Bezirksvertretung Rheinhausen die Verwaltung und den
Umweltausschuss, zu prüfen, ob es möglich wäre, in Rumeln-Kaldenhausen einen Hochzeitswald einzurichten.
Dieser sollte südlich der Rathausallee auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fritz installiert werden.
Hierzu sind die Eigentumsverhältnisse abzuklären und möglichst städtische Flächen
bereitzustellen.
Ein alter Brauch und eine jahrhundertealte Tradition besteht darin, zur
Hochzeit einen Baum zum Gedenken an den Hochzeitstag zu pflanzen.
Was früher Brauch war stellt sich
heute als ein äußerst gelungenes Beispiel für das Zusammenspiel von Tradition, Ökologie und Marketing dar.
Liegt der Hochzeitswald gut erreichbar, mitten im Ort, stellt er neben seiner besonderen
Bedeutung auch eine Sauerstoffquelle und eine Senke für die Immission der Stäube dar. Besonders Senioren und
Menschen mit Behinderungen hätten es leicht dieses Naherholungsgebiet und Biotop zu erreichen.
Vorstellbar wäre ferner, Täuflingen, Geburtstagskindern oder Jubilaren die Möglichkeit zu bieten, einen
Baum im Hochzeitswald zu pflanzen.