Hochzeitwald Rumeln-Kaldenhausen
von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (20.05.2010)

In einem Antrag bitten SPD, Grüne und Linke in der Bezirksvertretung Rheinhausen die Verwaltung und den Umweltausschuss, zu prüfen, ob es möglich wäre, in Rumeln-Kaldenhausen einen Hochzeitswald einzurichten. Dieser sollte südlich der Rathausallee auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fritz installiert werden.
Hierzu sind die Eigentumsverhältnisse abzuklären und möglichst städtische Flächen bereitzustellen.
Ein alter Brauch und eine jahrhundertealte Tradition besteht darin, zur Hochzeit einen Baum zum Gedenken an den Hochzeitstag zu pflanzen.
Was früher Brauch war stellt sich heute als ein äußerst gelungenes Beispiel für das Zusammenspiel von Tradition, Ökologie und Marketing dar
.

Liegt der Hochzeitswald gut erreichbar, mitten im Ort, stellt er neben seiner besonderen Bedeutung auch eine Sauerstoffquelle und eine Senke für die Immission der Stäube dar. Besonders Senioren und Menschen mit Behinderungen hätten es leicht dieses Naherholungsgebiet und Biotop zu erreichen.
Vorstellbar wäre ferner, Täuflingen, Geburtstagskindern oder Jubilaren die Möglichkeit zu bieten, einen Baum im Hochzeitswald zu pflanzen.