Gewerbepark Hohenbudberg; Was nutzt ein Gewerbepark ohne Wegweiser?

Im Bezirk Rheinhausen konnte mit Hilfe der Landesentwicklungsgesellschaft NRW mbH (LEG) der ehemalige Verschiebebahnhof Hohenbudberg für neue Funktionen reaktiviert werden. Es entstand der Gewerbepark Hohenbudberg.
Auf insgesamt 34 ha wurde ein erster Bauabschnitt fertig gestellt und über eine neue Erschließungsstraße stehen ca. 13 ha baureife Grundstücke für die gewerbliche Nutzung zur Verfügung.
Der Gewerbepark ist verkehrlich gut angebunden, aber leider nur für Insider.
Das hat die SPD Fraktion Rheinhausen veranlasst, einen Antrag an die Verwaltung zu stellen, an den Zufahrtbereichen zum Gewerbegebiet Hohenbudberg entsprechende Wegweisungsschilder aufzustellen.

Bei richtiger Anbindung ist es bis zum internationalen Flughafen Düsseldorf nur 20 Autominuten. Die Autobahn A 57 (Köln - Niederlande) mit der Anschlussstelle Krefeld-Gartenstadt ist in fünf Minuten zu erreichen.
Eine weitere Anbindung über die Landesstraße L 473n ist geplant, leider ist die von der SPD Fraktion gewünschte Querspange auf Eis gelegt.
Zwei Buslinien sorgen für die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Die Chance Investoren für das Gewerbegebiet zu bekommen steht und fällt mit der Güte der verkehrlichen Anbindung. Hier muss mit geeigneten Wegweisern zum Gewerbegebiet Hohenbudberg nachgebessert werden.
Auch für die zwischenzeitlich zahlreich angesiedelten Betriebe, für Besucher und Kunden des Gewerbegebietes gibt es keine ausreichende Vorwegweisung, so dass es häufig zu unnötigen Suchfahrten durch die Wohngebiete kommt.
Im Sinne der umliegenden Wohngebiete und auch der dort angesiedelten Gewerbetreibenden und ihren Kunden ist eine verbesserte Ausschilderung zwingend erforderlich.