Wie dem Amtsblatt der Stadt Duisburg zu entnehmen ist, werden auch Teile des neuen Hallenbades am Toeppersee über das
Konjunkturpaket II finanziert. Diese einsame Entscheidung ohne Mitwirkung der politischen
Gremien ist schon erstaunlich, vor allem, wenn die an allen Entscheidungen beteiligte Rheinhausener Bezirksvertretung (BV),
bisher keinerlei Informationen erhalten hat. In der von der Rheinhausener Bezirkspolitik aufgestellten
Prioritätenliste für Infrastrukturmaßnahmen ist diese Maßnahme eben sowenig enthalten, wie in den Listen
der gesamtstädtischen Projekte im Rahmen des Konjunkturpakets II.
Im genannten Fall handelt es sich um den
Hubboden für das Sportbecken des im Bau befindlichen Hallenbads in Rheinhausen.
Für die SPD stellt sich hier die Frage, warum dann nicht auch die Kosten für den von uns geforderten, aber aus
Kostengründen nicht berücksichtigten, Warmwasserkreis aus dem Topf der zusätzlichen Mittel des Konjunkturpakets II bereitgestellt
werden können.
Die Mitglieder des Bäderworkshops hatten im Vorfeld der Beratungen zur Neuplanung des Hallenbads
am Toeppersee, wichtige Bestandteile der Anlage gefordert, die aus Kostengründen bei der Gesamtfinanzierung gestrichen wurden.
In Zuge der Baumaßnahmen wurde dann festgestellt, dass auch die für die Realisierung gedeckelten
Mittel nicht ausreichen, so dass der Hubboden ebenfalls noch nachträglich herausgenommen werden musste.
Wenn in
Gutsherrenmanier Gelder für den Hubboden kurzfristig bereitgestellt werden können, warum dann nicht auch für den zweiten
Warmwasserkreislauf?
Mit der zusätzlichen Berücksichtigung des Warmwasserkreislaufes wäre das
Warmbaden möglich und somit Wassergymnastik für Senioren, Menschen mit Behinderungen und Babyschwimmen. Das gesamte Bad würde
deutlich bürgerfreundlicher und den Anforderungen entsprechen, welche die SPD an dieses Hallenbad stellt.