Einrichten eines Jugendparlaments im Bezirk Rheinhausen
von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (02.03.2010)

Nach einer Wahl am 30. Oktober 2007 wurde in Duisburg ein Jugendparlament eingerichtet, welches sich zur Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Heiner Leiße von den Grünen: “Da jeder Bezirk in Duisburg seine Eigenarten und Probleme besitzt, sollte die politische Mitgestaltung der Jugend auch in den Stadtbezirken eingeführt werden, denn wer versteht die Welt der Jugend besser als die im Bezirk lebenden Jugendlichen“.
Durch das einzurichtende überparteilich und überkonfessionell arbeitende Jugendparlament würden spezielle, Kinder und Jugendliche betreffende Bedürfnisse, Interessen und Belange wahrgenommen und gegenüber der Kommune vertreten.
„Die in diesem Parlament behandelten Fragen würden dann nach Beschlusslage uns Kommunalpolitikern in Form von Anträgen vorgelegt. Hiermit könnte der Jugend ein Sprachrohr geschaffen werden, welches die Möglichkeit eröffnet, jugendspezifische Fragestellungen in die Kommunalpolitik einzubringen“, so Manfred Krossa von der SPD.

Vorstellbar wäre dabei, dass die einzelnen Fachthemen gebündelt in Arbeitskreisen behandelt werden. Bei Bedarf könnten hier auch Vertreter der Fachverwaltung Hilfestellung leisten, denn der Weg von der Idee bis zur Umsetzung ist oft mit Hürden versehn, die durch den Erfahrenen bezwingbar werden.
Die Struktur sollte an das des gut funktionierenden Stadt-Jugendparlaments angepasst werden und in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt arbeiten.
„Ich könnte mir vorstellen, dass ein enger Kontakt des künftigen Jugendparlaments mit dem Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst den Interessen der Jugend mehr Nachdruck verleiht“, so Werner Roming von den Linken.

Wir möchten den Elan, die Visionen und die Ideen der Jugend nicht verpuffen lassen. Hierbei stellt das Jugendparlament eine Basis dar für Mitgestalten, Mitentwickeln und Umsetzen von Projekten in Rheinhausen.