Kindergartenplätze sind nach der Schließung des katholischen Kindergartens an der Wagnerstraße in
Rumeln-Kaldenhausener knapp geworden. Vor allem die Versorgung der Kinder unter drei Jahren kann
bei den zurzeit vorhandenen Kapazitäten nicht gewährleistet werden. Die Probleme sind nicht neu. Schon seit
Jahren drohte die Schließung der Kindertageseinrichtung an der Wagnerstraße, konnte aber, Dank des Einsatzes der SPD, die
erreicht hatte, dass die Kosten der Einrichtung vom Jugendamt übernommen wurden, abgewendet
werden.
Trotz der bereitgestellten Mittel wurde der Kindergarten Wagnerstraße von der katholischen
Gemeinde St. Marien geschlossen.
Nun unternimmt die SPD einen neuen Anlauf, um von der Verwaltung prüfen zu lassen,
ob der Kindergarten nicht wieder reaktiviert werden kann.
Kinder im Kindergartenalter haben es in Rumeln-Kaldenhausen schwer. Bedingt durch den Wegfall von Kindergartenplätzen
ist die Anzahl der Kinder pro Gruppe angestiegen. Die Frage, ob hier noch vernünftig pädagogisch
gearbeitet werden kann, ist zu stellen, so Manfred Krossa von der SPD. Vor allem der Anspruch für Kinder unter drei Jahren
einen Kindergartenplatz zu bekommen wird schwer umsetzbar sein, schreibt doch der Gesetzgeber hier viel kleinere
Gruppen mit individueller Betreuung vor.
Die Situation ließe sich sehr leicht entspannen,
sind doch die Gebäude des ehemaligen Kindergartens an der Wagnerstraße noch voll intakt. Mit dem entsprechenden Personal
könnte im Kindergarten sofort wieder mit der so wichtigen Arbeit begonnen werden.
Die SPD
erwartet mit Spannung die Stellungnahme der Verwaltung und der katholischen Kirche und hofft, dass hier
im Interesse der Kinder von Rumeln-Kaldenhausen der richtige Konsens gefunden wird, der nur lauten darf:
Wiedereröffnung
des Kindergartens.