Nachdem sich mehrere katholische Kirchen zur Großgemeinde „Heilig Kreuz„ vereinigt hatten, wird kontrovers über den Erhalt bzw.
Schließung der Kindergarten-Tagesstätte (KiTa) der Gemeinde St. Ludger gesprochen. Zur Klarstellung der
Sachlage bitten die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE der Bezirksvertretung Rheinhausen die Verwaltung einen Fragenkatalog zu
beantworten.
So wird nachgefragt, ob der Verwaltung konkrete Schließungsabsichten der KiTa vorliegen. Wenn dies
zutreffen sollte, möchten die Anfragenden erfahren, was von Seiten der Verwaltung unternommen wird, um die KiTa zu erhalten.
Wichtig ist auch, ob das Gebäude der KiTa mit Hilfe von Landesmitteln errichtet wurde, denn in
diesem Fall kann nicht einfach über das Gebäude verfügt werden. Wenn Landesmittel geflossen sind, ist interessant zu
wissen, welche Auflagen damit für die Kirchengemeinde verbunden sind.
Die Fragesteller
interessiert ferner, in welcher Entfernung die nächste KiTa liegt, die freie Plätze anbieten kann.
Da nicht jedes Kind mit dem Auto gebracht werden kann, stellt sich auch die Frage, welche
Möglichkeiten es gibt, die KiTas mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?
Eine vergleichbare Situation hatte es
bereits in Rumeln-Kaldenhausen gegeben. Hier waren seinerzeit die Anmeldezahlen dramatisch gesunken, so dass die Schließung der
Kindertagesstätte leichter wurde. Liegt bei der KiTa St. Ludger eine vergleichbare Situation vor und
sind bereits die Anmeldezahlen zurückgegangen?