Sachstand zur Kindertagesstätte St. Ludger
Eine Veröffentlichung der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE in der Bezirksvertretung Rheinhausen
von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (25.11.2009)

Nachdem sich mehrere katholische Kirchen zur Großgemeinde „Heilig Kreuz„ vereinigt hatten, wird kontrovers über den Erhalt bzw. Schließung der Kindergarten-Tagesstätte (KiTa) der Gemeinde St. Ludger gesprochen. Zur Klarstellung der Sachlage bitten die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE der Bezirksvertretung Rheinhausen die Verwaltung einen Fragenkatalog zu beantworten.

So wird nachgefragt, ob der Verwaltung konkrete Schließungsabsichten der KiTa vorliegen. Wenn dies zutreffen sollte, möchten die Anfragenden erfahren, was von Seiten der Verwaltung unternommen wird, um die KiTa zu erhalten.
Wichtig ist auch, ob das Gebäude der KiTa mit Hilfe von Landesmitteln errichtet wurde, denn in diesem Fall kann nicht einfach über das Gebäude verfügt werden. Wenn Landesmittel geflossen sind, ist interessant zu wissen, welche Auflagen damit für die Kirchengemeinde verbunden sind.
Die Fragesteller interessiert ferner, in welcher Entfernung die nächste KiTa liegt, die freie Plätze anbieten kann.
Da nicht jedes Kind mit dem Auto gebracht werden kann, stellt sich auch die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, die KiTas mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?
Eine vergleichbare Situation hatte es bereits in Rumeln-Kaldenhausen gegeben. Hier waren seinerzeit die Anmeldezahlen dramatisch gesunken, so dass die Schließung der Kindertagesstätte leichter wurde. Liegt bei der KiTa St. Ludger eine vergleichbare Situation vor und sind bereits die Anmeldezahlen zurückgegangen?