Hauptsache nicht mehr Dreck für Krefelder Bürger

Diese Haltung von Krefelder Seite, umweltbelastende Firmen an die Krefelder Stadtgrenze zu setzten, sind wir ja schon seit Jahren gewöhnt, durch die Aussage des Krefelder Oberbürgermeister haben sich diese wieder einmal erneut bestätigt.
Bezüglich der umweltrelevanten Anlagen auf dem Krefelder Stadtgebiet sind die Bürger Krefelds ja gut dran, denn diese Anlagen wurden im wesentlichen an die Stadtgrenze nach Duisburg-Rheinhausen gebaut und die vorherrschende Windrichtung gibt ihnen Recht, Krefeld bleibt im Großen und Ganzen unbelastet.

Da die Krefelder Bürger durch diesen Anlagen so wenig betroffen sind, ist es vielen egal, ob hier neue stark emittierende Firmen angesiedelt werden, denn über 90 % der Jahreszeit kommen die Winde aus westlichen und südlichen Richtungen und die Emissionen treffen nicht auf Krefelder Stadtgebiet sondern auf Rumeln, Friemersheim oder Bergheim.

Wir werden uns im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegen den Bau des beantragten Kohlekraftwerkes und die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage wehren und fordern alle auf mit uns, der Bürgerinitiative für „Saubere Luft“ oder anderen in der Sache engagierten Gruppen aktiv zu werden, denn es geht um unsere Gesundheit und die unserer Kinder.

Mit freundlichen Grüßen
Reiner Friedrich
Vorsitzender des SPD Bezirksverbandes