Verkotung der Flächen am Toeppersee
von Reiner Friedrich, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen

Die Verkotung der Flächen am Toeppersee hat sich trotz der angekündigten Maßnahmen bisher in keiner Weise verbessert. Die Benutzung der Wiesen und Spielflächen ist für die Bevölkerung nicht mehr zumutbar.
Die, vom Umweltdezernenten Dr. Greulich angekündigten Maßnahmen zeigen bis heute keine Verbesserung der betroffenen Flächen. Die Befragung der ständigen Nutzer des Erholungsgebietes und die mehrfache Besichtigung vor Ort hat keine Erkenntnis darüber gebracht, ob hier überhaupt gehandelt wurde, geschweige denn, dass es eine Durchführung von Sonderreinigungen gab.

Hier muss im Interesse der Bürger kurzfristig etwas geschehen. Wo sollen die erholungssuchenden Bürger an sonnigen Tagen sonst hin. Das Freibad Toeppersee ist geschlossen und das vom Oberbürgermeister Adolf Sauerland zugesagte Naturbad an der Tegge noch lange nicht in Sicht. Das Toepperseegebiet soll doch auch vornehmlich der Erholung der Bürger dienen.

Die Beschwerden der Bürger nehmen berechtigt immer mehr zu. Wo bleibt das zugesagte intensive Handeln der Verwaltung? Die nistenden Gänse sollten doch bei der Brut gestört und vertrieben werden. Hiervon wurde nichts bemerkt und wenn man die Größe der Brut sieht, könnten es nur angenehme Störungen gewesen sein.

Wenn man Maßnahmen vorschlägt, auf diese zurückgreift und sie für wirksam hält, muss man sie auch mit der erforderlichen Intensität durchführen. Aber der Mut zu diesem Schritt scheint nicht vorhanden zu sein.

Eins ist jedoch klar, die schönen Worte von Herrn Dr. Greulich helfen hier auch nicht weiter, es müssen endlich Taten folgen.

Da die zugesagten Maßnahmen nicht greifen, müssen eben in der Übergangszeit häufigere Reinigungszyklen durchgeführt werden und zwar so lange, bis es geeignete Möglichkeiten gibt, zumindest den ufernahen Bereich und die Flächen der Spielplätze von Verkotung freizuhalten.

Für die nächste BV-Sitzung wird die SPD einen entsprechenden Antrag stellen.