Ausbau Küppersmühle: Als gäbe es keine finanziellen Probleme bei der Stadt Duisburg
von Manfred Krossa, stellv. SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (11.08.2009)

Nach vielen kontroversen Diskussionen, einem Silobrand, Investorensuche und finanziellen Bocksprüngen soll der „Hammer“ des Museums Küppersmühle nun doch für 40 Millionen gebaut werden. Ein Großteil soll dazu die städtische Gesellschaft Gebag leisten. Bis hierhin ist der ganze Prozess noch einigermaßen verständlich. Der Hinweis in einem Presseartikel, dass die Museumsbetreiberfamilie, die selber 8,5 Millionen investieren wollen, das Gesamtgebäude 2021 für nur 11,5 Millionen Euro aufkaufen können, ist skandalös.
Aber der Skandal geht noch weiter, die vorher investierten 8,5 Millionen sollen angerechnet werden.


Hat das Gebäude innerhalb von 12 Jahren solch einen Wertverlust? Sicher nicht! Hier wird die Stadtkasse beansprucht, denn die Gebag ist städtisch und deren Verluste werden bei den gesamtstädtischen Verlusten hinzugerechnet.

Es ist unverantwortlich, in Zeiten eines Nothaushalts das städtische Geld einfach so zu verschenken.

Vielen Dank Herr Oberbürgermeister Sauerland.