Die Diskussion um die Namensgebung für die L473n entwickelt sich mittlerweile zur schwierigsten politischen Frage der
laufenden Legislaturperiode, als ob es keine anderen politischen Probleme in unserem Bezirk gibt.
Wie die SPD Fraktion schon in der Mai Sitzung der Bezirksvertretung (BV) zum Ausdruck gebracht hat,
sollte sich die Namensgebung in die des Logistikstandorts Logport einfügen. Hier wurden
europäische Hafenstätte für die Benennung gewählt, also Straßennamen, die einen direkten Bezug zur Logistik besitzen, oder
Straßennamen, die direkt den Namen Logport in die Bezeichnung der Straße einbezogen. Dieser Weg bringt
den Vorteil, dass Fahrzeuge, die nach Logport wollen, schon durch die Namensgebung der Zufahrtsstraße dort hingeleitet werden.
Eine andere Namensgebung für diese Straße erscheint aus Sicht der SPD Bezirksfraktion nicht sinnvoll und wird auch von der SPD
Faktion nicht mitgetragen.
Rheinhausen hat keine weltpolitische Bedeutung und auch der Erdkreis
braucht sich hier nicht zu schließen.
Wir sind froh, dass diese für uns so wichtige Straße
nun endlich fertig zu werden scheint und die Innenstadt Rheinhausens vom LKW Verkehr entlastet wird.
Die Bürger
sollten mitbeteiligt werden und im Rahmen dieser Vorgaben ihre Vorschläge für die Namensgebung unterbreiten,
die dann zusammen mit denen aus der Politik bewertet werden können. Mit diesen Vorschlägen könnte man
dann in der nächsten Sitzung der BV zu einer schnellen, eindeutigen und vor allem sinnvollen Benennung
kommen, ohne dass hierüber wieder so ausschweifende Reden gehalten werden, mit all den daraus folgenden Irritationen in der
Öffentlichkeit.
Auch wenn schon Wahlkampf ist, sollte dieser Weg gangbar sein.
Reiner Friedrich
Vorsitzender des SPD Bezirksverbandes Rheinhausen