Auch SPD Mandatsträger sind normale Kunden der Bahn AG, mit allem Ärger, den Pendler ertragen müssen.
Als Otto Normalverbraucher bleibt den Politikern, wie allen anderen Nutzern der Nahverkehrsverbindungen
nur der Weg, sich über die Verspätungen zu beschweren. Ansprechpartner wäre hier
die Schlichtungsstelle
Nahverkehr bei der Verbraucherzentrale NRW:
Mintropstraße 27, 40215 Düsseldorf;
Schlichtungstelefon: (0211) 380 9 380,
e-mail: nahverkehr@vz-nrw.de
Hier bin ich Dauerkunde! Die SPD bittet jeden Betroffenen
diese Möglichkeit zu nutzen, denn mit der Verbraucherzentrale NRW hat man einen
starken Mitkämpfer auf seiner Seite, Einfluss auf die Verbesserung des Nahverkehrs auszuüben.
Jeder, der allmorgendlich mit dem Sardinentransporter unterwegs ist, kennt den Zeitverlust, der heute
mit den einst so pünktlichen Eisenbahnen verbunden ist. Gerade die Pendler, die aus der Peripherie
einer Stadt kommen, können nicht nur ein Lied davon singen.
Aber nicht nur Verspätungen liegen den
SPD Politikern schwer im Magen. Weitere Schwerpunkte sind die Überfüllung der Wagons während der
Stichzeiten und die Einstiegsituationen bei den neuen Zügen, hier ist der Abstand zwischen Bahnsteig und
Zug so ungeschickt gestaltet, dass es schon eine Anzahl von Unfällen gegeben hat. Auch der Zustand der
Bahnhöfe wird von uns kritisiert, so verstehen wir nicht, dass der Niederrheinbereich aus der
Renovierungsliste der Bahn AG gestrichen wurde. Weitere Themen sind die Bahnhofsumfeldgestaltung und die
Erweiterung der vorhandenen Park&Ride Parkplätze.
Viele dieser Themen, um die sich die SPD kümmert,
auch die angeprangerten Verspätungen, sind bereits veröffentlicht und politisch in der Bezirksvertretung
Rheinhausen beraten worden.
Beispielhaft hier eine Stellungnahme zu den Verspätungen, die überregional in
der Samstagsausgabe der NRZ (20. Januar) veröffentlicht wurde.
Material kann selbstverständlich von mir
erhalten werden. Aktuell wird eine Beschwerde bei der Schlichtungsstelle bearbeitet, die den 9. Januar
betrifft – an diesem Tag war "alles zu spät".