Stellungnahme zum RP Artikel: Lisken: Sauerland hält sein Wort

Bevor Herr Lisken solche Worte von sich gibt, wie sie jetzt in der Rheinischen Post zu lesen sind, sollte er sich gut daran erinnern was er und alle Mitglieder in der Bezirksvertretung Rheinhausen immer gesagt haben und was wir auch alle beschlossen haben. Die Vorschläge für ein Naturbad an der Tegge kamen als Anregung von Herrn Oberbürgermeister Sauerland bzw. vom Eigenbetrieb DuisburgSport und wurden positiv von uns aufgenommen.
Was Herr Lisken in diesem Artikel verbreitet, stellt allein den Bau eines Hallenbades am Toeppersee dar. Dies entspricht nicht unsere Beschlusslage; auch bisher nicht seine. Wenn nur ein reines Hallenbad gebaut werden soll, so gehört dieses Hallenbad nicht an diese Stelle, denn hier würden zusätzlich durch Schülertransporte und die erforderliche Anbindung an den ÖPNV jährlich mehr als 300.000 Euro Mehrkosten entstehen.
Diese Kosten und die Mindereinnahmen durch die Standortnachteile eines reinen Hallenbades am Toeppersee sind bei der Finanzlage der Stadt und des Eigenbetriebs DuisburgSport nicht zu akzeptieren.

In dem von Herrn Lisken beschriebenen Fall müsste das Hallenbad an einem anderen Standort, zum Beispiel an der Schwarzenberger Straße, errichtet werden.
Man wird jetzt sagen, dass das Hallenbad am Toeppersee billiger sei, weil schon Infrastruktur vorhanden ist. Diese ist an der Schwarzenberger Straße aber auch vorhanden und die Mehrkosten an Technik werden durch die eingesparten Kosten für lediglich bauliche Anpassungen kompensiert.
Die Entscheidung der Bezirksvertretung für den Standort Toeppersee sind nur im Rahmen einer Gesamtkonzeption gefallen.
Nimmt man nur ein Stück heraus, so ergibt sich eine andere Beschlusslage.
All das hat Herr Lisken doch in den vielen Beratungen mitgetragen und mitbeschlossen.
Zudem:
Investoren für den Gesamtkomplex haben wir der Verwaltung schon im Jahre 2004/05 vorgestellt. Hierfür liegt auch ein einstimmiger Beschluss der Bezirksvertretung vor. In den Beratungen wurde uns aber gesagt, dass dieser Sachverhalt zwar stimme, die Verwaltung aber keine Kapazitäten gehabt habe, dieses Projekt in Rheinhausen weiter zu verfolgen.