Wer versteht denn Herrn Lisken noch?

Herr Lisken äußert in seinen von den örtlichen Medien veröffentlichten Leserbrief, dass er die Auffassungen seiner Fraktion bezüglich Tor1 nicht mittragen kann, obwohl er sie selbst mit beschlossen hat. Der Beschluss sah vor, dass die Zeit bis Ende März abwartet werden soll um dann die vertraglich mögliche Eigentumsrückgabe einzuleiten, wenn der derzeitige Besitzer nicht gehandelt hat. Wir haben bereits April und der der Eigentümer ist immer noch nicht tätig geworden.
Jetzt gibt es einen möglichen neuen Investor, der das Tor1 erhalten will. Diese Tatsache scheint aber für Herrn Lisken keine Rolle zu spielen.

Gut in diesem Zusammenhang ist, dass Herr Lisken erkannt hat, dass man das Pförtnerhäuschen des Tor1 ja nur abreißen kann, wenn nicht endlich etwas für den Erhalt gemacht wird.
Darüber redet die SPD Fraktion ja bereits seit zwei Jahren und entsprechend lautet der Beschluss der Fraktion und der Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen. Aber dieses Problem scheint sich ja nun, wenn der neue Investor das Tor1 übernehmen kann, gelöst zu haben.
Die von Herrn Lisken vorgeschlagene Überdachung des Rheinhauser Marktes mit einem Glasdach und neuer Metallkonstruktion ist für die SPD Fraktion nun gar nicht mehr nachvollziehbar, da Herr Lisken vehement die Überdachung mit der denkmalgeschützten Trägerkonstruktion der alten Krupp’schen Hauptwerkstatt abgelehnt hat.
Der Zwiespalt:
mit alter Trägeunterkonstruktion nein aber mit einer neuen Trägerunterkonstruktion ja,
versteht sicherlich nur Herr Lisken allein.
Die Lösung mit der alten Unterkonstruktion der denkmalgeschützten Halle hätte möglicher Weise zur Folge, dass das Vorhaben über Kultur- und Denkmalschutzmittel finanziert werden könnte.
Für den von Herrn Lisken abgewandelten Vorschlag gibt es gar keinen Investor!

Hier muss vor allem die Frage gestellt werden, was für eine solche Marktfläche überhaupt sinnvoll ist. Zu diesem Zweck hat die BV eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Herr Lisken wurde als Mitglied in diese Arbeitsgruppe entsandt, deren Aufgabe es ist, Vorschläge für die Marktplatzgestaltung zu machen.
Dieses Mandat hat er bisher nicht wahrgenommen!
Unabhängig von allen Vereinbahrungen spricht er immer nur für sich selbst, denn auch einen diesbezüglichen Beschluss der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen innerhalb SPD gibt es zum Thema Marktplatzüberdachung nicht.