Zum Artikel in der WAZ vom 01.08.2007: "Halbzeitbilanz mit großem Spaß"
Jürgen Edel, Mitglied der SPD Ratsfraktion

Natürlich freut es auch mich zu hören, dass der Oberbürgermeister Sauerland Spaß hat, in Rheinhausen zu sein. Denn Rheinhausen ist ein Stadtbezirk, in dem es sich zu leben lohnt. Ein Stadtbezirk, der unter anderem ein sehr schönes Freibad hat, welches leider von der CDU und Bündnis 90/Die GRÜNEN Mehrheit im Rat geschlossen hat und nun für viel Geld abreißen will. Sicher ist der Haushalt der Stadt nicht zum Besten gestellt. Der OB weis aber auch, dass der größte Teil der Schulden nicht hausgemacht sind und er sich mit seiner Fraktion in der Vergangenheit vielen Sanierungskonzepten widersetzt hat.
Sanierungskonzepte, für die die Stadt Duisburg vielfach gelobt und ausgezeichnet worden ist. Ohne die es dem Haushalt heute noch viel schlechter ginge. Heute macht er es sich immer nur einfach und verweist nur auf die Schulden, statt selber die Verantwortung zu übernehmen, um auch für die Bürger in den Stadtbezirken das Bestmögliche zu erreichen.

Wenn der Oberbürgermeister Sauerland die berechtigten Klagen der Rheinhauser Bürger, ob es gegen die Schließung des Freibades oder die Lärmbelästigung durch den LKW Verkehr als "Genöle" abtut, welches er nicht mehr hören kann, ist dass sehr bezeichnend für seine Einstellung gegenüber unserem Bezirk. Vielleicht sollte er den Spiegel, den er "dem politischen Gegner – der SPD – vorhalten will, zuerst einmal umdrehen und selber hineinschauen. Oder hat er ihn umgedreht, weil er Probleme hat, "in eben jenen zu schauen"?

Wir würden uns den gleichen Einsatz, mit dem der OB trotz der angespannten Haushaltslage mehrere Millionen Euro für andere Projekte in Duisburg gesichert hat, auch für den von fast 27.000 Bürgern geforderten Erhalt des Freibades Toppersee in Rheinhausen wünschen.

Jürgen Edel
Mitglied der SPD Ratsfraktion