Park and Ride für den Rumelner Bahnhof

Alle sprechen von der Stärkung des öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Besonders die Schnellverbindungen, wie die Nahverkehrsangebote der Bahn AG, werden von Pendlern, Bürgerinnen und Bürgern gerne wahrgenommen. So auch der Bahnhof Duisburg-Rumeln, wo zu Spitzenzeiten 80 bis 100 Personen ein- und aussteigen. Mehrere Jahre schon stand ein neuer Park & Ride Parkplatz für diesen Bahnhof im Haushalt der Stadt Duisburg, jetzt ist er plötzlich gestrichen.
Die SPD Rumeln-Kaldenhausen kämpft schon seit Jahren für eine gute Anbindung des Ortsteils an die Innenstadt und den Nachbargemeinden. Dafür wird ein qualitativ guter und effektiver ÖPNV gebraucht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Förderung und Verbesserung der Schnittstellen zwischen Allgemeinverkehr und ÖPNV. Das heißt in diesem Beispiel, es werden mehr Parkplätze vor dem Rumelner Bahnhof benötigt.
Der Rumelner Bahnhof, stellt für die Pendler, die mit dem eigenen PKW den Bahnhof anfahren, schon seit Jahren einen Engpass bezüglich des Parkens dar. Die Hoffnung, dass sich schon bald die Situation zum Besseren wenden wird, ist durch den neuen Haushalt der Stadt erst einmal ausgebremst.
Der SPD Bezirksvertreter Manfred Krossa hat daher in der ersten Haushaltsberatung gefordert, dass der Park & Ride Parkplatz wieder in den Haushalt eingestellt wird. Es kann doch nicht sein, so Krossa, das sang und klanglos etwas gestrichen wird, ohne mit dem Bürger und der Politik vor Ort darüber zu sprechen.
Der ÖPNV hat eine sehr hohe Priorität, denn nur so ist die Forderungen nach der "Stadt der kurzen Wege" zu realisieren. Wird die Mobilität ohne Auto attraktiv und der ÖPNV gut angenommen, können die Immissionen im städtischen Raum, vor allem die problematischen Feinstäube, stark vermindert werden.
Nicht nur die Umwelt wird spürbar profitieren, sondern auch der Mensch.